HHLA hebt Prognose an

HHLA Halbjahresergebnis 2010

(PresseBox) (Hamburg, ) Im Verlauf des ersten Halbjahres 2010 hat sich die Erholung der Umschlag- und Transportmengen bei der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) deutlich beschleunigt. Dies schlug sich in der Umsatz- und Ergebnisentwicklung nieder: Mit 505,1 Mio. Euro übertraf der Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2010 das Vorjahresniveau um 0,8 %. Das Konzernergebnis nach Steuern verbesserte sich um 2,7 % auf 44,9 Mio. Euro. Für das Gesamtjahr 2010 rechnet die HHLA jetzt mit einem Mengenwachstum oberhalb von 10 %, einem Umsatz über Vorjahr und einer EBIT-Marge von mindestens 15 %.

"Die aktuelle wirtschaftliche Dynamik stimmt uns für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich. Auf der Basis der guten Geschäftsentwicklung im Verlauf des ersten Halbjahr 2010 rechnen wir für das Gesamtjahr 2010 jetzt mit zweistelligen Mengensteigerungen und trotz eines hart umkämpften Marktes mit einem Umsatz über Vorjahr", erklärte der HHLA Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters anlässlich der Veröffentlichung des Zwischenberichtes für die Monate Januar bis Juni 2010. "Mit der Inbetriebnahme eines neuen hochmodernen Großschiffsliegeplatzes in Hamburg, der Eröffnung eines Hinterlandterminals in Kattowitz sowie der Gründung zweier Joint Ventures für den Ausbau unseres Hinterlandnetzwerks in Deutschland haben wir zudem die Weichen für weiteres Wachstum gestellt."

Nach einem verhaltenen ersten Quartal hat die wirtschaftliche Erholung im zweiten Quartal kräftig an Fahrt gewonnen. Damit erreichten die HHLA Container Terminals in Hamburg und Odessa im ersten Halbjahr 2010 ein Umschlagvolumen von 2.633 Tsd. Standardcontainern (TEU), 8,9 % mehr als im entsprechenden Vorjahreszeitraum - gegenüber der Zunahme um nur 0,5 % nach dem ersten Quartal. Mit 798 Tsd. TEU transportierten die Intermodalgesellschaften der HHLA 11,4 % mehr als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2009 (Wachstumsrate nach dem ersten Quartal: + 3,2 %). Diese Mengendynamik schlug auch auf Umsatz und Ergebnis des HHLA Konzerns durch. Lagen die Veränderungen wesentlicher Kennzahlen nach dem ersten Quartal 2010 teilweise noch sehr deutlich im Minus, so haben sich die Werte auf Halbjahresbasis stabilisiert. Einige weisen bereits wieder ein positives Vorzeichen auf.

Wichtige Konzernzahlen im Überblick (Januar bis Juni 2010)

- Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Halbjahr gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,8 % auf 505,1 Mio. Euro. Nach den ersten drei Monaten war hier noch ein Rückgang um 7,0 % zu verzeichnen.

- Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) lag mit 134,6 Mio. € um 6,3 % unter Vorjahr. Nach dem ersten Quartal hatte das Minus noch 19,6 % betragen.

- Mit 81,4 Mio. Euro, die einem Rückgang um 0,2 % entsprechen, erreichte das Betriebsergebnis (EBIT) bereits wieder das Vorjahresniveau (Minus nach dem 1. Quartal: 30,6 %).

- Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 2,7 % auf 44,9 Mio. Euro (Minus nach dem 1. Quartal: 36,6 %).

- Zum Stichtag 30. Juni 2010 betrug die Eigenkapitalquote 39,0 %.

Der Umsatz im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dem Kerngeschäft der HHLA, lag im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010 mit 490,7 Mio. Euro um 0,8 % über dem Vorjahresniveau. Das Betriebsergebnis des Teilkonzerns erreichte 74,5 Mio. Euro, 0,5 % weniger als im ersten Halbjahr 2009. Der Teilkonzern Hafenlogistik hat damit 97 % des Konzernumsatzes und 92 % des Konzern-EBIT erwirtschaftet.

Weichenstellungen für Wachstum

Im Rahmen ihrer langfristig ausgerichteten Geschäftsentwicklung hat die HHLA im Zeitraum Januar bis Juni 2010 unter anderem folgende Projekte realisiert bzw. auf den Weg gebracht:

- Feeder Logistik Zentrale (FLZ, mit Eurogate). Die Feeder Logistik Zentrale optimiert die Umläufe der Zubringerschiffe (Feeder) im Hamburger Hafen.

- Joint Venture IPN Inland Port Network (mit Eurogate). IPN bereitet den Aufbau eines Netzwerkes von Full-Service-Terminals in Deutschland vor, welche den qualitativen Anforderungen der maritimen Logistik entsprechen und bessere Voraussetzungen für eine nachhaltige Steigerung des Anteils von Containertransporten auf der Schiene liefern.

- Hinterlandterminal Kattowitz. Um die südpolnische Wirtschaftsregion Schlesien enger an den Hamburger Hafen zu binden, hat die HHLA in Kattowitz einen modernen Containerterminal für den Kombinierten Verkehr errichtet.

- Großschiffsliegeplatz am Container Terminal Burchardkai. Fünf hochmoderne Tandem- Containerbrücken und ein weitgehend automatisiertes Blocklagersystem sowie ein neu entwickeltes Terminalsteuerungssystem verbessern seit der weitgehenden Fertigstellung im zweiten Quartal die Voraussetzungen für die Abfertigung von Containerschiffen der neuesten Generation. Am 13. Juli 2010 wurde hier mit der "CMA CGM Christophe Colomb" das bislang größte Containerschiff im Hamburger Hafen abgefertigt. Ab August 2010 verkehrt hier der neue Asien-Europa-Dienst der Reedereien CMA CGM und Maersk, in dem Großschiffe der neuesten Generation mit Platz für bis zu 14.000 Standardcontainern eingesetzt werden.

- Joint Venture der HHLA-Tochter CTD mit dem Bremer Transportunternehmen EKB. Einen flächendeckenden Zustellverkehr für die "letzte Meile" zwischen Kunden und Inlandterminal für den Kombinierten Verkehr wird das Joint Venture anbieten und so ein weiteres Glied der maritimen Transportketten in Deutschland verbessern.

Weitere Informationen im Anhang!

Hamburger Hafen und Logistik AG

Die Hamburger Hafen und Logistik AG ist ein führender Hafenlogistiker in Europa. Mit ihren Segmenten Container, Intermodal und Logistik ist die HHLA vertikal entlang der Transportkette aufgestellt. Effiziente Containerterminals, leistungsstarke Transportsysteme und umfassende Logistikdienstleistungen bilden ein komplettes Netzwerk zwischen Überseehafen und europäischem Hinterland.

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