Forschung bringt das Elektroauto auf die Überholspur

Wissenschaftler veröffentlichen Forschungsstrategie für Elektromobilität und elektrochemische Stromspeicher

(PresseBox) (Berlin, ) Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) begrüßt die von der Bundesregierung initiierte "Nationale Plattform Elektromobilität", die zu einer bundesweiten koordinierten Förderung der Elektromobilität führen soll. Denn es gilt, die bereits bestehenden Förderprogramme unter Beteiligung von Forschung und Industrie zu verstetigen und in einem ganzheitlichen Ansatz in einen strategischen Vorteil für die deutsche Wirtschaft zu transferieren.

Mobilität soll nachhaltiger werden. Ein Beitrag dazu sind Elektro- und Hybridfahrzeuge. Doch die Erforschung und Entwicklung von elektrischen Energiespeichern ist in Deutschland lange vernachlässigt worden. Um den entstandenen Rückstand aufzuholen, müssen große Anstrengungen unternommen werden.

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energie hat nun eine Strategie veröffentlicht, in der konkret aufgelistet wird, wo die Wissenschaftler Defizite und Probleme sehen. Forschungsbedarf liegt in der raschen Entwicklung von kostengünstigen Speichern mit hoher Energie- und Leistungsdichte sowie langer Lebensdauer. Für die nächste Generation elektrochemischer Energiespeicher ist eine Intensivierung der Forschung für Materialien und Zellchemie notwendig, um signifikant höhere Speicherdichten zu schaffen.

Neben der Elektromobilität werden elektrochemische Energiespeicher wie Batterien und Akkumulatoren in steigendem Maße als Stromspeicher für erneuerbare Energien verwendet. Der stetig steigende Anteil der erneuerbaren Energien wie Wind und Sonne erfordert vermehrt den Einsatz von stationären elektrischen Speichern, um Angebot und Nachfrage von Elektrizität zur Deckung zu bringen. Dann kann zum Beispiel der tagsüber auf dem Dach mit Solarzellen erzeugte Strom nachts genutzt werden.

Die Forschungsstrategie für Elektromobilität und elektrochemische Stromspeicher des FVEE finden Sie im Internet unter www.fvee.de in der Rubrik Politik/Stellungnahmen.

HINTERGRUND

Der ForschungsVerbund Erneuerbare Energien (FVEE) ist eine bundesweite Kooperation von Forschungsinstituten. Die Mitglieder erforschen und entwickeln Techniken für erneuerbare Energien und deren Integration in Energiesysteme, für Energieeffizienz und für Energiespeicherung. Mit 1.800 Mitarbeitenden in elf Instituten vertritt der FVEE rund 80 Prozent der außeruniversitären Forschungskapazität für erneuerbare Energien in Deutschland und ist das größte koordinierte Forschungsnetzwerk für erneuerbare Energien in Europa.

FVEE-MITGLIEDSINSTITUTE

- DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V.
- Fraunhofer IBP Fraunhofer-Institut für Bauphysik
- Fraunhofer ISE Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme
- Fraunhofer IWES Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik
- GFZ Helmholtz-Zentrum Potsdam Deutsches GeoForschungsZentrum
- HZB Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
- ISFH Institut für Solarenergieforschung Hameln Emmerthal GmbH
- IZES gGmbH Institut für ZukunftsEnergieSysteme
- Jülich Forschungszentrum Jülich GmbH
- ZAE Bayern Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V.
- ZSW Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung

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