Dringend - Netzwelt.de: Staatsanwalt friert fast 1 Mio. Euro von Mega-downloads.net ein / Opfer gesucht

(PresseBox) (Hamburg, ) Sie gehört neben opendownload.de zu den berüchtigten Internet-Abofallen: mega-downloads.net. Tausende Opfer gibt es in Deutschland. Viele luden im Glauben, die Homepage wäre kostenlos, Software von Mega-downloads.net herunter. Anschließend bekamen sie saftige Rechnungen. Doch viele Verbraucher berichten, sie wären gar nicht auf der Seite gewesen.

Im Rahmen von Ermittlungen gegen die mega-downloads.net-Inkasso-Firma L & H GmbH ließ nun die Staatsanwaltschaft Hannover deren Konten einfrieren. Das berichtet heute das Online-IT-Magazin netzwelt.de (www.netzwelt.de/news/80131). Die Staatsanwaltschaft Hannover ermittelt wegen Betrugsverdacht.

Die in Hannover ansässige Firma L&H GmbH treibt Geld für die Webseite "Mega-Downloads.net" ein. Sie hatte zum Zeitpunkt der Konten-Einfrierung mehrere Hundertausend Euro auf seinen Bankkonten. Da immer noch Zahlungen eingehen, sind mittlerweile fast eine Million Euro unter Kontrolle der Staatsanwaltschaft, berichtet das Online-IT-Magazin netzwelt.de.

Mega-downloads.net ist seit einigen Jahren im Internet aktiv und fällt immer wieder durch seine Mahnungen auf, die in den letzten Monaten von der L&H GmbH verschickt wurden. Um vor Gericht genügend Beweise und Zeugen präsentieren zu können, sucht die Staatsanwaltschaft Hannover Betroffene. Von besonderem Interesse sind jene, die gar nicht auf der Homepage Mega-downloads.net gewesen waren, aber trotzdem Rechnungen erhielten. Von Interesse sind auch Nutzer, die beispielsweise über Gewinnspiele, Popup-Werbung oder Suchmaschinen-Anzeigen zu einer unbeabsichtigten Anmeldung gekommen sind. Wer in den vergangenen sieben Monaten eine Mahnung von Mega-Downloads erhalten hat, die Seite aber vorher nicht besucht hatte und das auch vor Gericht aussagen kann, der soll sich unter Angabe des Aktenzeichens melden bei:

Staatsanwaltschaft Hannover, Postfach 109, 30001 Hannover, Aktenzeichen: 5302 Js 41769/09

Derweil wird, wie das Online-IT-Magazin netzwelt.de recherchierte, in Internetkreisen darüber spekuliert, wer das Verfahren gegen die berüchtigte Abofallen-Seite Mega-Downloads.net in Gang brachte. Als eine Möglichkeit gilt, dass ein Kreditinstitut Anzeige wegen des Verdachts der Geldwäsche stellte.

Offensichtlich schmerzt das von der Staatsanwaltschaft eingefrorene Geld so sehr, dass es in der vergangenen Woche zu einem Spitzengespräch gekommen sein soll. Das berichtet das für gewöhnlich sehr gut informierte Blog Antiabzockenet.blogspot.com. Jedenfalls wurde in Herford der extra aus Wien angereiste Dr. Robert F., Verwandter des Internetinsidern wohl bekannten Herrn Valentin F., gesichtet, berichtet netzwelt.de. Es soll zwischen F. sen., Frank B. und dem Geschäftsführer der Collector GmbH, Bernd R., ein ausführliches Gespräch stattgefunden haben. Über den Inhalt der Gespräche wurde zwar nichts bekannt, jedoch dürfte die aktuelle Entwicklung Auslöser für den Gipfel gewesen sein.

Das Blog Antiabzockenet.blogspot.com spekuliert, dass der Spuk demnächst unter anderem Namen weitergeht. Dann könnten aus dem Umfeld der Firmen von Herrn B. Mahnungen folgen.

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