Amtsübergabe im Goethe-Institut: Ebert folgt auf Knopp als Generalsekretär

(PresseBox) (München, ) Nach gut sechsjähriger Amtszeit wurde der Generalsekretär des Goethe-Instituts Hans-Georg Knopp am 25. Januar mit einem Festakt in der Münchener Zentrale verabschiedet. Ihm folgt mit dem derzeitigen Leiter des Goethe-Instituts Moskau Johannes Ebert ein "Eigengewächs" des größten deutschen Kulturmittlers.

Vor 250 Gästen verabschiedete das Goethe-Institut am 25. Januar seinen langjährigen Generalsekretär Hans-Georg Knopp. Nach insgesamt 28 Jahren Tätigkeit beim Flaggschiff der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik zog Knopp ein positives Fazit: "Das Goethe-Institut hat mir die Möglichkeit gegeben mit vielen faszinierenden Menschen ins Gespräch zu kommen. Dabei war kein Jahr wie das andere: In einer sich rapide wandelnden Welt stehen das Goethe-Institut und seine Mitarbeiter immer wieder vor der Aufgabe, sich neu zu erfinden, um angemessene Antworten auf veränderte politische und kulturelle Rahmenbedingungen zu geben."

Nach Stationen in Mumbai, Colombo, Jakarta, Singapur und Chicago wechselte der Indologe und Arabist Hans-Georg Knopp zum Haus der Kulturen der Welt in Berlin, wo er von 1996 bis 2002 als Generalsekretär und anschließend als Intendant wirkte. Seit August 2005 leitet er die Geschicke des Goethe-Instituts. "Hans-Georg Knopp war der richtige Mann zum richtigen Zeitpunkt," urteilt Klaus-Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts: "Er hat das Ruder zu einem schwierigen Zeitpunkt übernommen, und es ist ihm gelungen, das Institut zu konsolidieren und neue Möglichkeiten zu erschließen. Zahlreiche Partnerschaften - national wie international - verdanken sich der Vision seines Generalsekretärs, dem multilaterales Arbeiten stets ein Anliegen war. Hans-Georg Knopp hinterlässt ein gut bestelltes Haus."

Nachfolger von Hans-Georg Knopp ist Johannes Ebert, derzeit noch Leiter des Goethe-Instituts Moskau und Regionalleiter der Region Osteuropa/Zentralasien. "Mit der Wahl Johannes Eberts hat das Präsidium einstimmig für Kontinuität optiert," erläutert Lehmann. "Nach 20 Jahren im Goethe-Institut an so unterschiedlichen Orten wie Riga, Prien, Kiew, Kairo und Moskau kennt Johannes Ebert die Praxis der Auswärtigen Kulturpolitik in allen Facetten. Mit Osteuropa und dem Nahen Osten ist der Islamwissenschaftler und Politologe mit zwei zentralen Einsatzfelder bestens vertraut, in denen das Goethe-Institut derzeit besonders gefragt ist." Ebert wird am 1. März die Nachfolge von Hans-Georg Knopp antreten.

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