Experten diskutieren über Frühwarnsysteme bei Felsstürzen und Hangrutschungen

Internationaler Workshop der BGR

(PresseBox) (Hannover, ) Die BGR veranstaltet morgen (Donnerstag, 25. Juni 2009) einen Workshop zu Frühwarnsystemen bei Felsstürzen und Hangrutschungen. Unter dem Titel "Warn- und Risikomanagement bei Massenbewegungen" werden 30 Wissenschaftler und Ingenieure aus Deutschland, Österreich und der Schweiz über neue Konzepte für ihre Länder diskutieren.

Die Experten - Vertreter von geologischen Diensten, Universitäten und Ingenieurbüros - beschäftigen sich mit der Frage, wie Frühwarn- oder Alarmsysteme schnell und rechtzeitig die richtigen Zielgruppen erreichen können. Dazu gehört, dass die Systeme nicht nur in nationale, sondern auch in internationale Notfallkonzepte integriert werden. Eine rechtzeitige Risikovorsorge kann außerdem dazu beitragen, Schäden als Folge von Naturgefahren zu reduzieren. Von Felsstürzen und Hangrutschungen können sowohl hügelige als auch gebirgige Gebiete betroffen sein.

"Die frühzeitige Einbindung von Warnsystem-Entwicklern und zukünftigen Nutzern ist unerlässlich", so Dr. Kristine Asch, Leiterin des Projekts in der BGR. "Ein effizientes Kommunikationssystem muss so entwickelt werden, dass es auch von den Nutzern angenommen wird."

Der Workshop soll dazu Konzepte erarbeiten. Dr. Asch: "Wir müssen einfach wissen, was wirklich gebraucht wird." BGR-Wissenschaftlerin und Workshop-Mitorganisatorin Stefanie Haß: "Der Workshop soll aufzeigen, inwiefern neue Informationstechnologien - z. B. Web Services oder drahtlose Sensornetzwerke - zeitnahe Warnungen unterstützen oder sogar erst ermöglichen können."

Die Veranstaltung findet in Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Bonn statt. Hintergrund sind die Forschungsvorhaben SLEWS (Sensorbased Early Warning System) und ILEWS (Integrative Early Warning Systems for Landslides), die prototypische Frühwarnsysteme für Massenbewegungen entwickeln und durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden.

Weitere Informationen:

www.geotechnologien.de
www.slews.de
www.ilews.de

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