HDFC Bank startet kommerzielle Migration auf EMV-Kreditkarten

(PresseBox) (München, Neu-Delhi, ) Premiumkunden der HDFC Bank, einer von Indiens Privatbanken der ersten Stunde und auch diesmal Vorreiterin des Subkontinents, erhalten Kreditkarten im weltweiten EMV-Standard. Lieferant der 500.000 Chipkarten für die bis März 2011 geplante Einführung in den Handel ist die indische Tochtergesellschaft des Sicherheitstechnologiekonzerns Giesecke & Devrient (G&D). Diese Initiative leistet der Migration Indiens von Standard- Magnetstreifenkarten auf Karten mit Chip gewaltigen Vorschub. Die Zahlungsverkehrskarten basieren auf einer komplexen und fortschrittlichen Technologie, die höchsten Sicherheitsanforderungen entspricht und elektronische Zahlungssysteme noch sicherer macht.

Die HDFC Bank startete die Migration auf EMV-Standard mit Kredit- und Forex-Prepaid- Chipkartenprodukten auf der Basis der Visa-Plattform. In absehbarer Zeit möchte die Bank darüber hinaus Debitkarten im EMV-Chipkartenformat herausgeben. In Zukunft werden die Karten auch als Multifunktionsplattformen dienen und Anwendungen wie Kundenbindungsprogramme und elektronische Geldbörsen enthalten.

"Wir wollen unseren Kunden die Vorteile moderner und sicherer EMV-Karten erschließen und sie vor Kartenmissbrauch und Betrug schützen", sagte Archana Rajan, Group Head-Operations der HDFC Bank bei der Bekanntgabe des Migrationsprojekts. "Als Indiens führender Kartenherausgeber mit über 4,8 Millionen Kreditkarteninhabern deckt die HDFC Bank mit ihrem breiten Produktangebot auf Visa- und MasterCard®-Basis die Bedürfnisse aller Kundengruppen - von Privatpersonen über kleine und mittelständische Unternehmen bis hin zu Konzerngesellschaften. Unsere Bank war stets Vorreiter bei der Förderung von Technologien für sichere Kartenzahlungen, Kundenservice und wirtschaftliche Betriebsorganisation. In unserer Zusammenarbeit lernten wir G&D als innovativen und zuverlässigen Partner in Sachen Zahlungssysteme sehr zu schätzen. Mit Freude betrauen wir G&D mit unserem zukunftsweisenden EMV-Migrationsprojekt."

"EMV-Karten bieten unseren Kunden den höchsten Sicherheitsstandard vor allem gegen Datenmissbrauch am Point of Sale", erläuterte Parag Rao, Executive Vice President und Head - Credit Cards der HDFC Bank. "Die HDFC Bank wendet sich mit dem Angebot, signaturgestütze Karten gegen die hochwertigeren Chipkarten auszutauschen, zunächst an ihre Premiumkunden. Eine weitere vorrangige Zielgruppe sind Kunden, die häufig im Ausland unterwegs sind. Insgesamt plant die Bank, bis März 2011 über 500.000 chipbasierte Kreditkarten an ihre Kunden auszuhändigen."

Die HDFC Bank ist auf dem indischen Markt eine der führenden Banken im Bereich Händlerakquisition und verfügt bereits über einen hohen Anteil chipkartenfähiger POSTerminals gemäß EMV-Standard.

"G&D hat die EMV-Migration in vielen Ländern intensiv vorangetrieben. Die HDFC Bank hat uns auf dem indischen Migrationsmarkt einen klaren Vorsprung verschafft. Dank der Experten unserer indischen Tochtergesellschaft konnten wir die Bank bei ihrem EMVProjekt umfassend beraten und bei dessen Umsetzung unterstützen", bestätigt Axel Deininger, Leiter der Division Zahlungsverkehr bei G&D.

Indien liegt in der Kartenbranche auf Rang vier der weltweit wachstumsstärksten Länder. Im Dezember 2009 waren in Indien schätzungsweise rund 270 Millionen Zahlungsverkehrskarten im Umlauf bei Wachstumsraten von jährlich über 25 Prozent. Rund 70 Prozent der indischen Geldautomaten und Pointof-Sale-Terminals (POS) sind bereits für EMV-Karten gerüstet. EMV bezeichnet den internationalen Standard für chipbasierte Zahlungssysteme, der von den drei Gesellschaften Europay International (jetzt MasterCard Europe), MasterCard und Visa entwickelt wurde.

Über HDFC BANK:

Die 1995 von Indiens führendem Hausfinanzierungsunternehmen Housing Development Finance Corporation (HDFC) gegründete Bank ist eine der ersten indischen Banken, die ihren 19 Millionen Kunden in Hunderten von indischen Städten eine Vielzahl von Finanzprodukten und dienstleistungen über verschiedene Vertriebskanäle wie einem flächendeckenden indischen Zweigstellennetz, Bankautomaten, Telefonbanking, Internetbanking und Mobilfunkbanking anbieten. In relativ kurzer Zeit entwickelte sich die Bank zu einem führenden Unternehmen im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie im Treasury-Management, den drei großen Geschäftsfeldern der Bank.

Die Stärke des Unternehmens liegt eindeutig im Technologieeinsatz und in der Reaktionsschnelligkeit seines Weltklasseserviceangebots. In den letzten 16 Jahren hat die Bank bei gesunder Rentabilität und stabiler Vermögensstruktur in ihrem Zielkundensegment erfolgreich Marktanteile erobert.

Zum 31. März 2010 umfasste das Vertriebsnetz der Bank 1.725 Zweigstellen und 4.232 Bankautomaten in 779 Städten. Führende indische und internationale Magazine haben die Leistung und Qualität der Bank gelobt.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.hdfcbank.com

Giesecke & Devrient GmbH

Giesecke & Devrient (G&D) ist ein international führender Technologiekonzern mit Hauptsitz in München. Das 1852 gegründete Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 mit über 10.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 1,7 Milliarden Euro. Der Konzern gehört zu den weltweiten Markt- und Innovationsführern bei der Herstellung und Bearbeitung von Banknoten, bei Chipkartenbasierten Lösungen und Dienstleistungen für die Bereiche Telekommunikation und elektronischer Zahlungsverkehr sowie bei Sicherheitsdokumenten und Ausweissystemen. Für die internationale Kundennähe des Unternehmens sorgen 65 Tochterunternehmen und Joint Ventures in 32 Ländern. Weitere Informationen finden Sie unter www.gi-de.com

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