Internationale Standardisierung von MES-Kennzahlen stieß auf großes Interesse am Markt

(PresseBox) (Essen, ) Den Nutzen von betriebswirtschaftlichen Kennzahlen sog. Key Performance Indicator (KPI) im Blick hatte der DIN Arbeitskreis bei seiner Pressekonferenz am 21. April auf der Hannover Messe. "Der Erfolg der Auftaktveranstaltung gibt uns recht", erläutern die beteiligten Arbeitskreismitglieder im Nachgang. Anwesend in Hannover waren die Gründungsmitglieder des Arbeitskreises AK3 Burkhard Röhrig GFOS mbH, Martin Heinz ITAC Software AG, Andreas Kirsch GUARDUS Solutions AG, Dr. Robert Patzke MFP GmbH und Michael Möller GBO Datacomp GmbH. Die beteiligten Unternehmen und Verbandsvertreter erreichten zahlreiche Anfragen zu diesem Thema. Insbesondere der Nutzen einer solchen Standardisierung auf nationaler wie auf internationaler Ebene stand dabei im Fokus.

Das Hauptaugenmerk des DIN Arbeitskreises gilt dem Vergleich des Leistungsvermögens von Fertigungsprozessen, die durch die Anwendung dieser MES-Kennzahlen und deren Wirkmodelle ermöglicht wird. "Damit lassen sich auch unternehmensübergreifende Benchmarks auf Basis von MES-Kennzahlen mittels einer einheitlichen Grundlage durchführen", macht Andres Kirsch, Leiter des DIN Arbeitskreises MES, deutlich.

MES-Kennzahlen dienen als Basis für zeitnahe Entscheidungen (Problemerkennung, Darstellung, Informationsgewinnung), zur Kontrolle (Soll-Ist-Vergleich), zur Dokumentation und/oder zur Koordination (Verhaltenssteuerung) wichtiger Sachverhalte und Zusammenhänge für den Produktionsbereich im Unternehmen.

Nachzulesen sind die Ergebnisse der Normungsbemühungen im VDMA-Einheitsblatt 66412- 1 "Manufacturing Execution Systems (MES) - Kennzahlen" sowie im inzwischen erschienenen Teil 2 des VDMA-Einheitsblatt 66412-2 "Manufacturing Execution Systems (MES) - Kennzahlen-Wirkmodell". Der Teil 2 kann während der Entwurfs-Phase kostenlos beim VDMA unter der Adresse VDMA66412@vdma.org bezogen werden. "Gleichzeitig sind die VMDA-Einheitsblätter 66412 Teil 1 und Teil 2 für die internationale Standardisierung auf den Weg gebracht", teilte dazu Dr. Patzke, Convenor der WG9 im ISO TC 184 SC5, mit.

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