Milchindustrie Baden-Württemberg: Kein Angebot der Arbeitgeberseite - Tarifverhandlung vertagt

(PresseBox) (Stuttgart, ) Am Freitag, 16. Dezember 2011 fand in Ulm zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten und der Tarifgemeinschaft Badischer Genossenschaften sowie dem Genossenschaftlichen Arbeitgeberverband Baden-Württemberg e.V. die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der Milchindustrie Baden-Württemberg statt.

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten ist mit einer Forderung nach einer Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,5 % bei einer Laufzeit von 12 Monaten in die Verhandlungen gegangen, teilt der Landesbezirksvorsitzende und Verhandlungsführer der NGG Uwe Hildebrandt mit. Darüber hinaus strebt die NGG die Einführung einer verbindlichen Altersteilzeitregelung an.

Die Arbeitgeberseite legte kein Angebot zur Erhöhung der Entgelte vor und verwies stattdessen auf eine ungewisse wirtschaftliche Situation im kommenden Jahr. Hildebrandt kritisiert dieses Vorgehen auch angesichts der positiven Entwicklung der Branche im vergangenen Jahr und fordert ein angemessenes und faires Angebot.

Im Hinblick auf die Forderung nach einer verbindlichen Altersteilzeitregelung betont Hildebrandt: "Die Gestaltung des demografischen Wandels nimmt in unserer Gesellschaft und vor allem auch der Arbeitswelt einen immer bedeutenderen Stellenwert ein. Es ist daher unsere Aufgabe den älteren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern den Übergang in die Rente zu erleichtern und gleichzeitig jüngeren Menschen den Einstieg ins Berufsleben zu ermöglichen."

Die Tarifverhandlungen wurden ergebnislos auf Donnerstag, 2. Februar 2012 vertagt.

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