ET AG legt erstmals Kostenvergleich für Smart-Meter-Produkte vor

Kurzstudie "Smart-Meter-Tarife Strom"

(PresseBox) (Leipzig, ) .
- Noch große Lücken bei flächendeckender Einführung
- Lastvariable Tarifmodelle Mangelware
- Wechsel aus Grundversorgung lohnt häufig schon im ersten Jahr

Kaum ein Grundversorger in Deutschland hat für Stromkunden schon Smart-Meter-Produkte verbindlich im Portfolio. Die vorhandenen Angebote konzentrieren sich vor allem auf Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg. In der Fläche sind jenseits von Pilotprojekten anspruchsvolle zeitabhängige und lastvariable Tarifmodelle eher Mangelware. Ein Kostenvergleich bereits verfügbarer Angebote zeigt, dass sich für Privatkunden der Wechsel aus der Grundversorgung in einen Smart-Meter-Tarif bei einem Jahresverbrauch von 2.500 kWh schon im ersten Jahr lohnen kann. Dies sind die Ergebnisse einer bundesweiten Analyse, welche die GET AG im Rahmen ihrer Kurzstudie "Smart-Meter-Tarife Strom" jetzt erstmals vorlegt.

Nach Angaben des Leipziger Informationsdienstleisters weisen unter den analysierten Lieferanten die Stadtwerke Bielefeld das am weitesten differenzierte Tarifmodell im Smart-Meter-Segment aus. Neben einer fixen Nachttarifzeit werden an Werktagen fünf Hochtarifzonen und vier Preisstufen unterteilt. Unterschieden wird darüber hinaus lastabhängig zwischen zwei Verbrauchsstufen.

Nur noch bis Jahresende bleibt den übrigen Grundversorgern Zeit, für ihre Kunden im Zusammenhang mit intelligenten Zählern entsprechende Produkte und Tarife aufzulegen, die einen Anreiz zur Energieeinsparung oder Lastverlagerung geben. Für die Primärphase deuten sich ein schleppender Verlauf sowie ein Trend zur Beschränkung auf Mindestanforderungen an. Wie im Marktsegment der Schwachlastangebote lassen sich noch Vertriebsbarrieren ausmachen.

Als Gründe hierfür nennt der Brancheninformationsdienst u.a. mangelnde Vertriebsanreize aufgrund struktureller Rahmenbedingungen. "Es fehlen noch geeignete Standardlastprofile für Smart-Meter-Kunden. Zudem kann vor allem der überregionale Vertrieb kaum Beschaffungsvorteile generieren, wenn sich Änderungen im Verbrauchsverhalten auf Basis derzeit eingesetzter Lastprofile nicht in das jeweilige Bilanzierungssystem rückkoppeln lassen", so Matthias von Maltzahn, Sprecher der GET AG.

Die GET AG analysiert in der Smart-Meter-Studie auf Basis ihrer umfangreichen Tarifdatenbank die Angebote von 17 Grundversorgern. Für die Berechnung der einzelnen Smart-Meter-Tarife bei vier verschiedenen Verbrauchsfällen wurde von der GET AG das für 2010 prognostizierte H0-Profil für Haushaltskunden zugrunde gelegt. Grafiken zur redaktionellen Verwendung unter www.get-ag.com im Bereich Presse. Detaillierte Information zur Studie und ein Download der Publikation unter www.get-ag.com/smart-meter-studie

GET AG

Die GET AG ist ein führender Informationsdienstleister der deutschen Versorgungsbranche. Bereits seit Jahren recherchiert das Leipziger Unternehmen bundesweit u.a. die Endkundentarife Strom und Erdgas und die Entgelte der Strom- und Gasnetzbetreiber sowie auch die Wechselaktivitäten im Kundensegment. Aufbauend auf dieser historisch gewachsenen, umfangreichen Datenbasis hat die GET AG innovative Softwarelösungen für fundierte Wettbewerbsanalysen in der Energiebranche entwickelt. Die Energiemarkt-Experten sorgen im Bereich der Marktbeobachtung damit für ein Höchstmaß an Transparenz. Gleichzeitig unterstützt die GET AG mit ihren speziell auf die Bedürfnisse der Energiebranche abgestimmten Services maßgeblich das Tagesgeschäft vieler Akteure im Strom- und Gasmarkt angefangen bei Produktmanagement, Vertrieb, Unternehmenssteuerung, -strategie und Kommunikation. Zu den Kunden des Unternehmens zählen neben kleineren Stadtwerken auch Branchenverbände und Konzerne sowie Betreiber von Internetportalen.

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