Gesamtmetall weist DGB-Kritik an Arbeitsbedingungen zurück

Mehrheit der Mitarbeiter zufrieden / Altersvorsorge deutlich verbessert

(PresseBox) (Berlin, ) "Die Beschäftigungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten ist ein Kernanliegen der Metall- und Elektro-Arbeitgeber. Mit ihrem erneuten Versuch, die Arbeits- und Einkommensbedingungen schlecht zu reden, erweisen die Gewerkschaften diesem Anliegen keinen Dienst. Sie zeichnen auf wissenschaftlich zweifelhafter Grundlage ein Zerrbild der Wirklichkeit und blenden die in den vergangenen Jahren gemeinsam erzielten Verbesserungen aus", erklärte der Arbeitgeberverband Gesamtmetall.

Vor allem eine neue "Initiative zur Humanisierung der Arbeit" ist nicht erforderlich, wie andere Studien belegen. So sind nach Erhebungen der auch von Bund, Ländern und Gewerkschaften getragenen "Initiative für eine neue Qualität der Arbeit" 77 Prozent aller Arbeitnehmer in Deutschland zufrieden. Zwei Drittel geben sogar an, dass sie "alles in allem einen sehr guten Arbeitsplatz" haben. Das von den Gewerkschaften zitierte "Arbeiten bis zum Umfallen" war nie ein Motto der Unternehmen und passt schon gar nicht in die betriebliche Krisenwirklichkeit mit Unterbeschäftigung und Auftragsmangel.

"Wir bekennen uns zu unserer sozialpolitischen Verantwortung und haben passende Antworten auf die nachlassende Leistungsfähigkeit der gesetzlichen Rentenversicherung gegeben", sagt Gesamtmetall-Geschäftsführer Karsten Tacke. "Unseren Mitarbeitern, die zu den bestbezahlten der Welt gehören, steht die gesamte Palette an Vorsorgeinstrumenten zur Verfügung, um Altersarmut zu vermeiden."

- So hätten die Tarifparteien der M+E-Industrie ihren Mitarbeitern mit dem Tarifvertrag zur Entgeltumwandlung attraktive Angebote eröffnet, um das Potential der betrieblichen Altersvorsorge vollständig auszuschöpfen.
- Außerdem hätten sie die vermögenswirksamen Leistungen in altersvorsorgewirksame Leistungen umgewandelt und den Beschäftigten damit einen zusätzlichen breitenwirksamen Rentenbaustein in die Hand gegeben.
- Dieser Prozess sei durch das gemeinsame Versorgungswerk MetallRente flankiert worden, das Arbeitnehmern und Betrieben hohe Sicherheit zu besonders günstigen Konditionen biete.
- Schließlich habe die M+E-Industrie im Tarifvertrag zum flexiblen Übergang dafür gesorgt, dass besonders beanspruchte Mitarbeiter auch weiterhin zu attraktiven Bedingungen vorzeitig aus dem Erwerbsleben aussteigen können.

Hierzu Tacke: "In den vergangenen Jahren hat die Metall- und Elektro-Industrie nicht nur die Arbeitsbedingungen, sondern auch die materielle Absicherung im Alter spürbar verbessert."

Der DGB-Index "Gute Arbeit" ist nach einer aktuellen Analyse des Instituts für angewandte Arbeitswissenschaft (IfaA) nicht geeignet, Rückschlüsse auf die tatsächliche Lage der Betroffenen zu ziehen. Der Index sei in jeder Hinsicht fraglich - bei Auswertung, Schlussfolgerungen und Methodik, schreiben die Düsseldorfer Wissenschaftler.

Zur Kritik am DGB-Index siehe die beiliegende IfaA-Analyse (www.gesamtmetall.de).

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