Hauptversammlung beschließt Dividende in Höhe von 0,85 Euro je Aktie

Vertreter der Kapitalseite im Aufsichtsrat bestätigt / Umsatz- und Ertragsziele für laufendes Geschäftsjahr bekräftigt

(PresseBox) (Halle/ Westfalen, ) Die Aktionäre der GERRY WEBER International AG stimmten auf der heutigen Hauptversammlung allen zur Beschlussfassung stehenden Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu und brachten damit erneut ihr großes Vertrauen in das Management des Unternehmens zum Ausdruck. Der Gewinnverwendungsvorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2008/2009 in Höhe von 0,85 Euro je stimmberechtigter Aktie wurde angenommen. Dies sind gut 13 Prozent beziehungsweise 0,10 Euro je Aktie mehr als im Vorjahr und entspricht einem Ausschüttungsvolumen von 17,7 Mio. Euro. 25,0 Mio. Euro werden in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von 9,8 Mio. Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen. Der Jahresüberschuss war im zurückliegenden Geschäftsjahr um 9,2 Prozent gestiegen, und auch im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs setzte sich die hervorragende Renditeentwicklung der GERRY WEBER-Gruppe fort.

Bei den Wahlen zum Aufsichtsrat bestätigten die Aktionäre die vier Vertreter der Kapitalseite im insgesamt sechsköpfigen Gremium. Charlotte Weber-Dresselhaus, Udo Hardieck, Dr. Wolf-Albrecht Prautzsch und Dr. Ernst F. Schröder gehören daher weiterhin dem Aufsichtsrat an. Bereits Anfang Mai waren mit Olaf Diekmann und Klaus Lippert die beiden Vertreter der Arbeitnehmerseite gewählt worden.

Zu den weiteren Tagesordnungspunkten zählten unter anderem die Aufhebung der bestehenden und die Erteilung einer neuen Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien bis zu zehn Prozent des Grundkapitals.

In seiner Rede vor der Hauptversammlung nannte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber die Gründe für die ausgezeichnete Umsatz- und Ertragsentwicklung seines Unternehmens auch in Krisenzeiten. "Die GERRY WEBER-Gruppe ist in der Vergangenheit sowohl auf der Absatz- als auch auf der Beschaffungsseite neue Wege gegangen und hat sich so entscheidende Wettbewerbsvorteile geschaffen, die sich jetzt nachhaltig auszahlen", erklärte Weber gegenüber den Aktionären. Hauptumsatztreiber sei das eigene Einzelhandelsgeschäft. "Durch die eigenen Stores haben wir uns einen zweiten Absatzkanal geschaffen, mit dem wir unser Wachstum auch gegen die anhaltend negative Marktentwicklung aktiv steuern können", fuhr der Vorstandsvorsitzende fort. Entscheidend für die deutliche Renditesteigerung seien die kosteneffizienten Beschaffungsstrukturen, die fortlaufend optimiert würden und die die GERRY WEBER-Gruppe in die Lage versetzten, schnell und flexibel auf Veränderungen auf den Beschaffungsmärkten zu reagieren.

Weber bekräftigte erneut die Umsatzprognose von 615 Mio. Euro bis 620 Mio. Euro für das aktuelle Geschäftsjahr. Auch bei der Rendite will das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr weiter zulegen und seine EBIT-Marge auf 13 Prozent verbessern. "Striktes Kostenmanagement, eine durch die Erfahrung am Point of Sale optimierte Wareneinsatzquote und gestraffte Kollektionen, die noch näher an den Wünschen der Kundin gestaltet werden, dürften unsere Ertragskraft weiter verbessern", so der Vorstandsvorsitzende in seinem Ausblick.

An der Hauptversammlung, die traditionell in der Woche vor Beginn des Rasen-Tennisturniers GERRY WEBER OPEN im GERRY WEBER Event & Convention Center stattfindet, nahmen rund 1.200 Aktionäre und Aktionärsvertreter teil.

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