GERRY WEBER setzt erfolgreich auf Strategie der gehobenen Mitte

(PresseBox) (Halle/ Westfalen, ) .
- Im ersten Halbjahr 2008/2009 neue Höchstwerte bei Umsatz und Ertrag
- Umsatz- und Ergebnisprognose für Gesamtjahr 2008/2009 bekräftigt
- Expansion auch bei SAMOON und TAIFUN geplant

Die GERRY WEBER International AG setzte sich in den ersten sechs Monaten 2008/2009 mit neuen Höchstwerten bei Umsatz und Ertrag weiter eindrucksvoll von einem schwachen Marktumfeld ab. "Wir haben es trotz der globalen Wirtschaftskrise geschafft, in allen Bereichen ein sattes Plus zu erzielen", kommentierte der Vorstandsvorsitzende Gerhard Weber. "Bei der dritten Kollektion zur Herbst/Winter-Saison 2009 liegen unsere Auftragszahlen sogar um rund 33 Prozent über dem Vorjahreswert. Die Ordereingänge unserer Kernmarke GERRY WEBER haben sich hier um 44 Prozent verbessert. Auch in unserem eigenen Retail-Geschäft haben wir auf gleicher Fläche zugelegt." Obwohl sich das Unternehmen von zahlreichen Kunden wegen deren schlechter Bonität getrennt hat und in Ländern wie Russland, Großbritannien und Skandinavien, die von der weltweiten Rezession stärker betroffen sind als Deutschland und deren Währungen deutlich abgewertet wurden, einen Erlösrückgang verzeichnete, ist es der GERRY WEBER-Gruppe gelungen, ihre Konzernumsätze im ersten Halbjahr 2008/2009 um 8,9 Prozent zu steigern. "Diese Ergebnisse zeigen, dass unsere Strategie richtig war. Wir haben uns in den letzten Jahren immer mehr zur gehobenen Mitte hinbewegt und uns in diesem Bereich durchgesetzt. Mit attraktivem Design und hoher Wertigkeit bei vergleichsweise moderaten Preisen gewinnen wir zunehmend die Kundinnen, die das Luxussegment verliert. Der Premiummarkt beginnt heute in der gehobenen Mitte bei GERRY WEBER", fuhr Weber fort.

Die Gesamtumsätze erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2008/2009 von 268,5 Mio. Euro im Vorjahr auf 292,3 Mio. Euro. Die GERRY WEBER-Gruppe legte damit trotz der verschlechterten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und gegen den weiterhin negativen Branchentrend wieder deutlich zu. Die wichtigsten Wachstumsimpulse gingen erneut vom Retail-Bereich aus. Das Retail-Geschäft, das die Umsätze der 125 vom Unternehmen selbst geführten HOUSES OF GERRY WEBER umfasst, verbesserte sich im ersten Halbjahr 2008/2009 um 28,3 Prozent von 52,8 Mio. Euro auf 67,8 Mio. Euro. Die Markenumsätze lagen mit 248,3 Mio. Euro um 5,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahrs von 235,0 Mio. Euro.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg im Berichtszeitraum um 11,7 Prozent von 31,7 Mio. Euro im Vorjahr auf 35,4 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) belief sich auf 29,5 Mio. Euro und lag damit um 13,7 Prozent über dem Vorjahreswert von 26,0 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) nahm um 16,9 Prozent von 23,1 Mio. Euro auf 27,0 Mio. Euro zu. Die jeweiligen Margen erhöhten sich entsprechend. Der Periodenüberschuss verbesserte sich um 16,9 Prozent von 15,9 Mio. Euro auf 18,6 Mio. Euro. Das DVFA-Ergebnis je Aktie kletterte von 0,69 Euro auf 0,86 Euro.

Die hohe Wachstumsdynamik der GERRY WEBER-Gruppe schlug sich auch in der Entwicklung der Mitarbeiterzahl nieder. Am 30. April 2009 beschäftigte das Unternehmen 2.415 Mitarbeiter. Das waren 249 mehr als im Vorjahr (2.166). Die neuen Stellen entfielen größtenteils auf den Retail-Bereich.

Die ausgezeichnete Entwicklung der GERRY WEBER-Gruppe in den ersten sechs Monaten 2008/2009 bestätigt die Umsatz- und Ergebnisprognose für das Gesamtjahr. Das Unternehmen rechnet mit einem Konzernumsatz von mindestens 600 Mio. Euro und einer EBIT-Marge von zwölf Prozent.

Die GERRY WEBER-Gruppe hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um ihre Rendite nachhaltig zu verbessern und gestärkt aus der aktuellen Wirtschaftskrise hervorzugehen. Mit Beginn der globalen Rezession Ende September 2008 wurde das Kostenmanagement noch einmal deutlich verschärft. Das Unternehmen hat außerdem seine Kollektionen gestrafft und marktgerechter gestaltet. "Wir haben in den letzten Jahren unsere IT gezielt optimiert, und das zahlt sich jetzt für uns aus. Über die EDI-Anbindung der HOUSES OF GERRY WEBER sind wir stets über die aktuellen Entwicklungen am Point of Sale informiert und lernen unsere Kunden immer besser kennen. Das ist heute ein großer Vorteil für uns gegenüber unseren Wettbewerbern im In- und Ausland", so der Vorstandsvorsitzende.

Mit einer Eigenkapitalquote von 58,1 Prozent ist die GERRY WEBER-Gruppe in Zeiten erschwerter Refinanzierungsmöglichkeiten sehr gut am Kapitalmarkt aufgestellt. Die erfreuliche Liquiditätssituation erlaubt es, die geplanten Investitionen von rund 30 Mio. Euro für das Gesamtjahr 2008/2009 uneingeschränkt durchzuführen.

Vor allem das Retail-Geschäft soll forciert werden. Im laufenden Geschäftsjahr werden insgesamt rund 100 HOUSES OF GERRY WEBER eröffnet, von denen etwa die Hälfte auf das Inland entfällt. In jedem der folgenden drei Jahre sollen circa 100 weitere Multimarken-Stores hinzukommen. Rund 40 Prozent der neuen Stores werden in Eigenregie geführt. Bei seinen schnell drehenden Sublabels GERRY WEBER EDITION und G.W. setzt das Unternehmen bevorzugt auf Hochfrequenzlagen wie Bahnhöfe, demnächst unter anderem im Kölner Hauptbahnhof, und zukünftig auch Flughäfen. "Wir gehören zu den wenigen Unternehmen, die große, mittlere und kleinere Läden eröffnen können, da wir bei geeigneten Standorten für jede Größenordnung das passende Store-Konzept haben", erklärte Weber abschließend. "Kaum ein anderer Wettbewerber ist so flexibel und hat so viele Möglichkeiten, am Markt zu bestehen, wie wir."

Für SAMOON, schon heute eine der bekanntesten Marken für Anschlussgrößen im deutschen Facheinzelhandel, sind ab September 2009 acht eigenständige Geschäfte geplant, die die Marke noch sichtbarer machen und ihr zusätzlichen Schub verleihen sollen. Zukünftig will die GERRY WEBER-Gruppe etwa 20 neue SAMOON-Stores pro Jahr eröffnen. Auch die Expansion von TAIFUN wird mit eigenen Stores vorangetrieben. Mit einem personell verstärkten Kreativteam soll die zweitgrößte Konzernmarke außerdem die leichte Umsatzschwäche des laufenden Geschäftsjahrs im nächsten Jahr wieder auffangen und an die Höchstumsätze der Vergangenheit anschließen.

Seit April betreibt die GERRY WEBER-Gruppe sieben Concessions-Flächen bei El Corte Inglés, der größten spanischen Kaufhauskette, die in absehbarer Zeit erweitert werden sollen. In spätestens zwei bis drei Jahren will das Unternehmen zudem mit zwei Dritteln seiner Wholesale-Kunden auf Basis von Vertrauenslimits zusammenarbeiten. Die optimale Flächenbestückung und die Limit-Planungen wurden in den eigenen HOUSES OF GERRY WEBER bereits intensiv getestet.

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