Konjunkturprogramm stützt Chinas Wirtschaft

Aktualisiertes Internetspecial von Germany Trade & Invest zeigt Chancen in der Krise

(PresseBox) (Köln, ) Für deutsche Unternehmen bleibt die VR China in der Krise einer der wichtigsten Absatzmärkte. Während die deutschen Exporteure in anderen Märkten zum Teil empfindliche Einbußen hinnehmen mussten, kamen sie in China bisher mit einem blauen Auge davon. Sie bauen vor allem auf die Wirksamkeit des chinesischen Konjunkturprogramms. Dieses wird von Beijing zügig umgesetzt und konnte den Wachstumseinbruch bisher in Grenzen halten. Germany Trade & Invest berichtet in seinem Internetspecial zum Thema "Chancen in der Krise", in welchen Bereichen sich deutsche Unternehmen in der VR China aktuell am Besten einbringen können.

Im 1. Quartal 2009 wuchs das chinesische BIP real zumindest noch um 6,1 Prozent, im 2. Quartal wurde sogar ein Wachstum von 7,9 Prozent erreicht. In der Krise zeigt sich der Staat ausgabefreudig. Die Infrastrukturinvestitionen (ohne Investitionen in Stromerzeugung) stiegen im 1. Halbjahr 2009 um 57,4 Prozent. Zusätzlich zur Zentralregierung investieren auch die Verwaltungen auf Provinz- und Kreisebene in Projekte in den Bereichen Infrastruktur, Umweltschutz, Energieeffizienz und Gesundheitsversorgung.

Zusätzlich zum infrastrukturlastigen Konjunkturprogramm hat Beijing zehn Modernisierungs- und Verjüngungsprogramme aufgelegt. Sie sollen Branchen, die von der Krise besonders stark getroffen sind, unter die Arme greifen und mittelfristig die Wettbewerbsposition verbessern. Um die Zielvorgaben in Bezug auf Produktionstechnologie, Energieeffizienz und Umweltschutz zu erreichen, sind - mit staatlicher Unterstützung - Investitionen in moderne Maschinen und Anlagen nötig.

Ausländische Firmen kommen bei Projekten im Rahmen des Konjunkturprogramms allerdings nur eingeschränkt zum Zug. In erster Linie sollen einheimische Unternehmen profitieren. Bei vielen großen Infrastrukturprojekten von Hochgeschwindigkeitsbahnstrecken über Flughafenausbau bis zur Energieerzeugung und -übertragung ist China aber auf importierte Technik angewiesen. Gleiches gilt für den großen Bereich der Umwelttechnik und Energieeffizienz.

Auch die chinesischen Staatsunternehmen investieren weiterhin und nutzen die Krise für Kapazitätsausbau bzw. -modernisierung.

Zusätzlich sorgen die gelockerte Kreditvergabe und Steueranreize in vielen Sektoren für anhaltende Investitionstätigkeit. Chancen für deutsche Unternehmen bieten sich deshalb weiterhin: Die VR China dürfte in der Krise einer der wenigen Märkte sein, die in einigen Branchen weiterhin für wachsende Nachfrage sorgen.

Das Anfang Juli aktualisierte Internet-Special bietet unter www.gtai.de/chancen-in-der-krise Daten zu Geschäftschancen in über 60 Ländern. Jeder Bericht enthält zudem konkrete Hinweise auf ausschreibende Stellen, Kontaktanschriften sowie die Ansprechpartner bei Germany Trade & Invest.

Germany Trade and Invest - Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing mbH

Germany Trade & Invest ist die Gesellschaft für Außenwirtschaft und Standortmarketing der Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaft berät ausländische Unternehmen, die ihre Geschäftstätigkeit auf den deutschen Markt ausdehnen wollen. Sie unterstützt deutsche Unternehmen, die ausländische Märkte erschließen wollen, mit Außenwirtschaftsinformationen.

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