Pneumatische Dichtstromförderung

(PresseBox) (Regensdorf, ) Pneumatische Dichtstromfördersysteme von Pulvern und Granulaten mittels Druckbehälter werden gegenüber pneumatischen Dünnstromfördersystemen mittels Zellenradschleusen überall dort vorgezogen, wo mindestens eines der folgenden Kriterien wichtig ist:

- Die Produkte verfügen über eine empfindliche Oberflächenstruktur und müssen möglichst ohne Produktzerstörung gefördert werden. Nebst der eigentlichen Minimierung der Produktzerstörung kann es auch wichtig sein, durch Abrieb verursachte Feinanteile des Produktes zu verhindern, denn die Feinanteile können dazu tendieren, die Rohrleitungen mit Produktanbackungen zuzusetzen. Beispiele: Milchpulver, Fettpulver, Salz, Zucker, Plastikgranulate, Chemische Zwischen- und Endprodukte
- Mischungen sollen durch den Transport nicht wieder entmischt werden. Beispiele: Kaffeepulvermischungen, Cerealienmischungen, Mörtelmischungen
- Das Produkt ist abrasiv, d.h. es besteht die Gefahr von hohem Verschleiß der Rohrleitung und installierten Komponenten. Beispiele: Sand, Aluminiumoxid, Koks
- Der Luftverbrauch und die dementsprechend betrieblichen Energiekosten sollen vermindert werden. Vor allem, wenn es sich um aufwändig konditioniertes Fördergas handelt (Bsp. absolut trockene und reine Förderluft oder Stickstoff als Fördermedium)

Die Gericke-Dichtstromfördersysteme können produkt- und anwendungsabhängig mit Luftanfangsgeschwindigkeiten ab 2 m/s betrieben werden, im Vergleich zu Dünnstromfördersystemen mit Anfangsgeschwindigkeiten ab 20 m/s. Die Beladung (= Anzahl kg Produkt, welches mit 1 kg Fördergas gefördert werden kann) kann bei Dichtstromfördersystemen bis zu 150 betragen, bei Dünnstromfördersystemen in der Regel nur zwischen 5-10.

Je nach Anwendungsfall wählt Gericke von mehreren Betriebsmodi (Pfropfenförderung Typ PTA, Pfropfenförderung mit Bypassluft Typ PTA PL oder Strähnenförderung Typ PHF) das am besten geeignete Förderverfahren aus. Die Druckbehälter und zusätzlichen Komponenten werden anwendungsspezifisch konfektioniert und es können sowohl hygienische wie auch verschleißfeste und hitzebeständige Ausführungen geliefert werden. Die Druckbehälter arbeiten als Einzelsender im Batch-Betrieb. Für einen kontinuierlichen Transport werden Doppelsender eingesetzt, die zudem bei gleich bleibender Rohrleitung eine erhöhte Leistung bringen und niedrigere Bauhöhen benötigen. Gericke Fördersysteme werden in allen schüttgutverarbeitenden Industrien und für ein sehr breites Produktspektrum von A wie Adipinsäure bis Z wie Zucker eingesetzt. In unseren Test Centern können alle Förderverfahren getestet und die exakten Förderparameter ermittelt werden. Daneben können Erkenntnisse über die Produktqualität (Abrieb) und mögliche Produktanbackungen in Rohrleitungen gezogen werden. Zudem bietet Gericke auch diverse Leihgeräte für den Einsatz beim Kunden an.

Weitere Informationen auf unserer Webseite www.gericke.net.

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