Magnetismus in kühlen Sternen und die Suche nach bewohnbaren Planeten

Humboldt-Stipendiat Dr. Julien Morin forscht zwei Jahre lang am Institut für Astrophysik

(PresseBox) (Göttingen, ) Der französische Astrophysiker Dr. Julien Morin ist mit einem Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung für zwei Jahre zu Gast an der Universität Göttingen. Seit Oktober dieses Jahres beschäftigt er sich am Institut für Astrophysik mit dem Magnetismus in kühlen Sternen und der Rolle von Magnetfeldern bei der Suche nach bewohnbaren Planeten. Er forscht in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Ansgar Reiners.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt ihre Stipendien an herausragende Postdoktoranden, die damit ein Forschungsvorhaben eigener Wahl in Deutschland durchführen können. Mit seinen Untersuchungen in Göttingen knüpft Dr. Morin an seine Forschung an der französischen Universität Toulouse und dem Dublin Institute for Advanced Studies in Irland an. Dort hatte er maßgeblich zu den ersten Magnetfeldmessungen in sehr kühlen Sternen beigetragen. An der Universität Göttingen will er seine bisherigen Messmethoden mit den in Göttingen angewandten Methoden verknüpfen, um Magnetismus in kühlen Sternen besser zu verstehen und kühle Sterne in die Suche nach bewohnbaren Planeten mit einzubeziehen.

Julien Morin, Jahrgang 1983, schloss im Jahr 2006 sein Masterstudium der Astrophysik an der Universität Toulouse erfolgreich ab. In seiner Doktorarbeit rekonstruierte er die Magnetfeldstruktur kühler Sterne anhand von astronomischen Beobachtungen und untersuchte den Ursprung dieser Magnetfelder. Im Jahr 2009 wurde er an der Universität Toulouse promoviert. Anschließend setzte er seine Forschung am Dublin Institute for Advanced Studies in Irland fort.

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