Dr. Tobias Edler erhält Peter-Haasen-Preis der Universität Göttingen

Auszeichnung für herausragende Dissertation in der Materialphysik / Verleihung am 23. Januar 2012

(PresseBox) (Göttingen, ) Der Physiker Dr. Tobias Edler erhält für seine Dissertation an der Universität Göttingen den mit 5.000 Euro dotierten Peter-Haasen-Preis. Das Peter-Haasen-Gremium zeichnet damit herausragende Dissertationen im weiteren Bereich der Materialwissenschaften an der Universität Göttingen aus. Dr. Edler wurde 2010 mit einer Arbeit zum Thema "Struktur, Wachstum und Phasenumwandlungen dünner Eisen-Palladium-Filme" promoviert. Die Preisverleihung findet am Montag, 23. Januar 2012, im Rahmen eines Festkolloquiums statt. Die öffentliche Veranstaltung beginnt um 16 Uhr in der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, Hörsaal 2.

Die Vorsitzende des Peter-Haasen-Gremiums, Prof. Dr. Astrid Pundt vom Institut für Materialphysik der Universität Göttingen, wird die Veranstaltung eröffnen. Die Laudatio auf den Preisträger hält Prof. Dr. Richard Wagner, Vorsitzender des Preiskomitees und ehemaliger Direktor des Institut Laue-Langevin im französischen Grenoble. Nach der feierlichen Preisverleihung stellt Dr. Edler das Thema seiner Dissertation vor. In seiner experimentellen Arbeit war es ihm gelungen, dünne, freistehende einkristalline Eisen-Palladium-Filme herzustellen und somit deren physikalische Eigenschaften zu bestimmen. Seine Erkenntnisse werden in zukünftigen Nanosystemen für technische Anwendungen eine wichtige Rolle spielen.

Tobias Edler, Jahrgang 1981, studierte Physik an der Universität Göttingen und schloss bereits seine Diplomarbeit sehr gut ab. Während seiner Promotion forschte er in der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stefan Mayr am I. Physikalischen Institut. Zurzeit arbeitet er als Wissenschaftler bei der Carl Zeiss Laser Optics GmbH in Jena. Der Göttinger Physiker Prof. Dr. Peter Haasen prägte die Metallphysik des 20. Jahrhunderts entscheidend mit. Nach dem Studium der Physik und Promotion in Göttingen leitete er von 1959 bis 1993 das damalige Institut für Metallphysik der Universität, das heutige Institut für Materialphysik.

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