Unternehmensbesuch von Lars Harms bei GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH

(PresseBox) (Enge-Sande, ) Lars Harms Landtagsabgeordneter des SSW informierte sich bei einem Besuch der GEO Gesellschaft für Energie und Oekologie mbH über die Entwicklungen in der Windkraftbranche. Inhaltlich konzentrierte sich das Treffen auf die Aktivitäten in der Region. Dazu gehören die Planungen der Offshore-Windparks, das Erzeugungsmanagement inklusive der von GEO verfolgten schnellen Abhilfe über die Netzverstärkung mittels Erdkabel und Kooperationen mit dänischen Unternehmen.
„Die derzeitige Situation der Fragestellung Erdkabel oder Freileitung behindert die Weiterentwicklung der Windenergie“, so Lars Harms. „Um hier weiterhin Vorreiter zu bleiben und Arbeitsplätze zu sichern sowie neue zu schaffen, brauchen wir eine schnelle Lösung. Hier liegen die Vorteile des Erdkabels deutlich auf der Hand.“ Eindrucksvoll bestätigt werden die Versorgungsvorteile von Erdkabeln durch die Geschehnisse im Münsterland. Um die Versorgungssicherheit der Freileitungen den Erdkabeln vergleichbar zu machen, müssten die Freileitungen ähnlich den Anforderungen in Hochgebirgs- oder Extremwetterregionen ausgelegt werden. Wodurch sich wiederum die Kosten der Freileitung erhöhen.

Auf großes Interesse des Vertreters der dänischen Minderheitspartei im schleswig-holsteinischen Landtag sind die ins nördliche Nachbarland hineinreichenden Aktivitäten der GEO mbH gestoßen. So plant GEO den grenzüberschreitenden Offshore-Windpark „DanTysk“ in der Nordsee.

Ferner zählt dazu die OSC Offshore Safety Consult. Ein Zusammenschluss von GEO mit der in Esbjerg ansässigen ESC Esbjerg Safety Consult. OSC vereinigt Expertenwissen rund um die Erstellung von Sicherheits- und Schutzkonzepten für die Errichtung und den Betrieb von Offshore-Windparks. „Durch die Zusammenarbeit mit dem dänischen Partner kann auf jahrelange Erfahrungen zurückgegriffen werden. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Schulung von Servicepersonal zukünftig erwarteter Offshore-Windparks“, sagt Marten Jensen GEO Geschäftsführer. In diesem Zusammenhang ist auch eine Niederlassung im Hafen Husum mit der Errichtung eines Sicherheitszentrums für die Ausbildung von Offshore Servicetechnikern mit der Aussicht auf 100 neue Arbeitsplätze angedacht. Allerdings lassen neuere Mittelungen daran zweifeln, dass Husum tatsächlich zum schleswig-holsteinischen Servicestandort von Offshore-Windparks erweitert wird und nehmen somit willigen Unternehmen die Sicherheit für Investitionen in die Zukunft.

Herr Harms informierte sich weiter über die Wind-Wasserstoff Aktivitäten der GEO mbH. Hier plant GEO ein Forschungs- und Demonstrationsprojekt in den beiden nordfriesischen Gemeinden Stadum und Sprakebüll, bei dem der durch die Windenergieanlagen erzeugte Strom zur Wasserstoff-Herstellung eingesetzt und damit speicherbar wird.

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