Digitale Planungsmodule verbessern Qualität in der Endoprothetik

GEMED integriert spezielle Module für Hüfte und Knie in PACS

(PresseBox) (Ulm/Donau, ) Laut Krankenhaus-Report 2010 der Barmer GEK wurden im vergangenen Jahr in deutschen Krankenhäusern rund 175.000 künstliche Knie- und 209.000 Hüftgelenke eingesetzt. Das bestätigt die steigende Zahl aus den Jahren davor. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung in den Kliniken und der Pflicht zur Dokumentation solcher Eingriffe verbreitet sich auch der Einsatz orthopädischer Planungsmodule. Eine entsprechend große Nachfrage verzeichnet auch der Ulmer PACS-Anbieter GEMED.

"Wir beobachten diesen Trend bereits seit einiger Zeit und machen deswegen nahezu alle Prothesendaten von allen Herstellern digital über unser PACS den Operateuren zugänglich", sagt Rolf Pickelmann, Vertriebsleiter bei GEMED. So sind mit einem speziellen Modul die präoperative Planung von Hüfte und Knie genauso abgedeckt wie die Migrationsanalyse der Hüfte. Ein sogenanntes "freies Templating" ermöglicht selbst den Einsatz neuer Planungsmethoden, z.B. für Finger und Schultern. Die Planung selbst wird durch intelligente Assistenten unterstützt, so dass ein hochwertiges Ergebnis gewährleistet ist.

Im GEMED PACS steht für die Implantation von Hüft- und Knieendoprothesen ein komplettes computergestütztes Planungswerkzeug zur Verfügung. Basierend auf dem digitalen Röntgenbild können die Hüftpfanne und der Endoprothesenschaft unabhängig voneinander geplant werden. "Die digitalen Schablonen der Prothesen kommen direkt vom Prothesenhersteller und gewährleisten eine hohe Planungsgenauigkeit. In der Knieendoprothetik kann der Orthopäde die OP unabhängig von Femur- und Tibiakomponente planen und den Eingriff vorher simulieren", so Systemberater Thorsten Schmidt. Ergänzt werden die Lösungen um Spezialmodule zur Umstellungsosteotomie und der Fußvermessung.

Das Thema OP-Planung hat bei GEMED bereits eine lange Tradition. Die Firmengründer Marco Lehnert und Wolfgang Schmezer haben seinerzeit den Unternehmensbereich DiagnostiX von Sulzer Medica, einem Anbieter von Implantaten, übernommen. Dort wurden Spezialmodule für Migrationsanalysen und die präoperative Planung in der Hüft- und Knieendoprothetik entwickelt. Nach der Übernahme hat GEMED die bestehende Lösung auf Basis modernster Technologien komplett neu programmiert.

GEMED - Gesellschaft für medizinisches Datenmanagement mbH

Die Gesellschaft für medizinisches Datenmanagement (GEMED) mbH ist seit 1989 auf dem Gebiet der Bearbeitung und Archivierung medizinischer Daten aktiv und einer der erfolgreichsten RIS/PACS-Hersteller bei niedergelassenen Radiologen und Krankenhäusern in ganz Europa. Mit erfahrenen Technikern und Softwareingenieuren wird der Funktionsumfang der angebotenen GEMED-PAC-Systeme (GEMED-PACS, GEMED-PACS-INTEGRATOR, GEMED-PACS-COMMUNICATOR) kontinuierlich erweitert. So werden die neuesten technischen Entwicklungen aufgenommen und IHEkonform umgesetzt.

Weitere Informationen unter www.gemed.de.

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