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GE Fanuc Embedded Systems wird Raytheon-Zulieferer im Programm zur Ausrüstung von Zerstörern der Zumwalt-Klasse

(PresseBox) (Augsburg, ) Wie GE Fanuc Embedded Systems heute meldete, wurde das Unternehmen von Raytheon Integrated Defense Systems (IDS) als Lieferant von Einplatinencomputern für den Zerstörer DDG 1000 ausgewählt. Dabei handelt es sich um das Führungsschiff in der Zumwalt-Klasse, einer Klasse von Zerstörern der nächsten Generation, die für unterschiedliche Aufgaben bei Angriffen auf Landziele und zum Erringen der Überlegenheit auf küstennahen Gefechtsfeldern konzipiert ist. Der DDG 1000 besitzt spezielle Eigenschaften, mit denen er sowohl heutigen als auch möglichen künftigen Bedrohungen gewachsen ist, und verfügt über eine verbesserte Bewaffnung zur Selbstverteidigung. GE Fanuc Embedded Systems wird Einplatinencomputer der Typen PPC7A und PPC7D sowie die Multifunktions-PMC PMCD3 mit bis zu drei aktiven Gigabit-Ethernet-Ports liefern.


„Dies belegt wieder einmal die hohe Wertschätzung großer Generalunternehmer für unsere Erfahrung und unser Expertenwissen, insbesondere auf dem Gebiet der Embedded-Computing-Subsysteme, die speziell für schwierige Umgebungsbedingungen ausgelegt sind“, sagte Peter Cavill, General Manager, Military and Aerospace Products, bei GE Fanuc Embedded Systems. „Die Zumwalt-Zerstörerklasse dürfte die Schlagkraft der US-Marine im kommenden Jahrhundert entscheidend prägen, und deshalb freuen wir uns, dass sich Raytheon für uns als Partner in einem so spannenden Programm entschieden hat.“

Im Bord-Netzwerk mit der Bezeichnung TSCEI (Total Ship Computing Environment Infrastructure) wird die von der US Navy verfolgte Strategie der offenen Architektur konsequent umgesetzt. Am 9. Januar 2007 gab Raytheon die Fertigstellung einer detaillierten Designanalyse des TSCEI bekannt, in dem ausschließlich handelsübliche Komponenten (Commercial-Off-The-Shelf-Komponenten, COTS-Komponenten) zur Anwendung kommen. Wie die Analyse ergab, bestätigen frühe Testergebnisse auf Komponentenebene, dass die Lösung für einen Einsatz unter den typischen Betriebsbedingungen an Bord von Schiffen geeignet ist.

Die Schiffe der Zumwalt-Klasse setzen auf Automation und Vernetzung, um die Zahl der Besatzungsmitglieder zu reduzieren, die das Schiff betreiben und instand halten. Geplant ist, die Stärke der Crews, mit denen die Zerstörer der US-Marine gegenwärtig bemannt sind, um 50% zu verringern. Jedes Schiff besitzt 10G-Ethernet-Backbones mit Ethernet-Switches zur Kopplung des Backbone an die 1G-Ethernet-Schnittstellen. Im TSCEI werden die Boards PPC7A, PPC7D und PMCD3 dafür sorgen, dass die Anforderungen bezüglich der Vernetzbarkeit von Hardware, Firmware und Software des DAP (Distributed Adaptation Processor) erfüllt werden. Der DAP verbindet die einzelnen VME64x-basierten Embedded-Computing-Systeme, die den Senkrechtstart von Lenkflugkörpern, Geschützsysteme, die Radar-, Sonar- und Falschzielanlagen sowie die Stromversorgung des TSCEI steuern.

Gegenwärtig befinden sich zwei Schiffe bei unterschiedlichen Auftragnehmern im Bau, die möglicherweise als Gemeinschaftsprojekt noch ein drittes bauen werden. Nach heutiger Planung sollen insgesamt acht Schiffe entstehen.

Über GE Fanuc Embedded Systems

GE Fanuc Intelligent Platforms, ein Joint Venture zwischen General Electric (NYSE: GE) und FANUC LTD., Japan, ist ein Unternehmen für Hochleistungstechnologie und bietet weltweit Hardware, Software, Dienstleistungen, Know-how und Erfahrung in den Bereichen Automatisierung und eingebettete Rechnersysteme an. Die Produkte des Unternehmens kommen praktisch in allen Industrien zum Einsatz, von Fertigung und Automatisierung über Automobiltechnik, Telekommunikation und Gesundheitswesen bis hin zu Verteidigung und Luftfahrt. GE Fanuc Intelligent Platforms ist ein internationales Unternehmen mit Sitz in Charlottesville, Virginia, USA, und gehört zu GE Enterprise Solutions. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gefanuc.com.

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