- Pressemitteilung BoxID 519885
FZI begleitet junge Unternehmensgründer in der Startphase
- Direktoren und Verwaltung des FZI Forschungszentrum Informatik Karlsruhe unterstützen das Spin-Off Honestly aktiv mit Fachwissen, Infrastrastruktur und durch Verwaltungsarbeiten
- Das junge Unternehmen bringt einen innovativen Service für Smart-Phones auf den Markt, der Firmen und Freiberuflern die Möglichkeit gibt, die Zufriedenheit ihrer Kunden mit den Dienstleistungen und Unternehmensangeboten individuell und zeitnah zur Erbringung zu erfassen
- Verbraucher können ihre Bewertung direkt am Ort des Geschehens mit ihrem mobilen Endgerät in ein Online-Formular eingeben, das per QR-Code oder URL aufgerufen wird
- EXIST-Gründerstipendium ist bewilligt
Vier Absolventen des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) können mit aktiver Unterstützung des FZI Forschungszentrum Informatik und einem EXIST-Gründerstipendium eine innovative mobile Anwendung für Smart-Phones auf den Markt bringen. Die mobile Softwarelösung des jungen Unternehmens Honestly GmbH i.Gr. (www.honestly.de) gibt Firmen, Freiberuflern und öffentlichen Einrichtungen die Möglichkeit, individuell und zeitnah zu erfassen, wie zufrieden die Kunden mit den erbrachten Dienstleistungen und den Produktangeboten sind. Dabei geben Verbraucher ihre Bewertung direkt am Ort des Geschehens in ein als App bereitgestelltes Formular ein, das sie mit ihrem mobilen Endgerät per QR-Code oder URL aufrufen. Sie werden dafür mit einer kleinen Aufwandsentschädigung belohnt.
Die FZI-Direktoren Prof. Dr. Andreas Oberweis und Prof. Dr. Wolffried Stucky begleiten die jungen Unternehmensgründer Sven Bläse, Mateo Freudenthal, Pascal Klein und Sebastian Wenzel in der Startphase mit Fachwissen sowohl zur Organisation einer Unternehmensgründung, als auch zu den eingesetzten Technologien. Der erste sichtbare Erfolg der gemeinsamen Bemühungen ist die Bewilligung des EXIST-Gründerstipendiums aus dem gleichnamigen Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi), das durch den Europäischen Sozialfonds mitfinanziert wird und ein Jahr läuft. Bei der Antragsstellung für EXIST unterstützte die FZI-Forschungsgruppe von Andreas Oberweis die jungen Unternehmer. Formal eingereicht wurde der Antrag vom FZI, das die bewilligten Fördermittel für die Gründer nun auch verwaltet. Zudem stellt das FZI den Jungunternehmern neben den Mentoren auch einen Arbeitsplatz zur Verfügung und sie dürfen die hervorragende Infrastruktur des FZI ein Jahr lang kostenfrei nutzen. Alle vier Gründer von Honestly haben am KIT Informatik bzw. Wirtschaftsingenieurwesen studiert.
Als Hauptzielmärkte für die Generierung von individuellem Kunden-Feedback mit Hilfe ihrer Software betrachten die Honestly-Gründer Hotellerie, Gastronomie und Gesundheitswesen. Mit der Restaurantkette Enchilada konnte der erste Pilotkunde gewonnen werden. Der Prototyp des neuen Service wird seit September 2011 mit Enchilada getestet. Mittlerweile ist die Anzahl der Honestly-Kunden auf über 30 angewachsen.
Auf der Messe CLOUDZONE und dem parallelen Trendkongress 2012 Anfang Mai in Karlsruhe wurde Honestly eingesetzt, um live ein IT-Trendbarometer zu erstellen und zu präsentieren.
Die Mehrzahl der Veranstaltungsbesucher nahm mit großem Interesse an der Umfrage teil. Aus Sicht der Gäste ergaben sich "Mobile Business", "Cloud Computing" und "Prozessmanagement" als die drei wichtigsten Themen und Trends im Bereich Informationstechnologie.
Über FZI Forschungszentrum Informatik
Das FZI ist eine Einrichtung des Landes Baden-Württemberg und der ehemaligen Universität Karlsruhe (TH), jetzt Karlsruher Institut für Technologie (KIT), in der Rechtsform einer gemeinnützigen Stiftung bürgerlichen Rechts. Es hat die Aufgabe, die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Informationstechnologie aus Informatik, Ingenieurwissenschaften und Wirtschaftswissenschaften für Unternehmen und öffentliche Einrichtungen verfügbar zu machen. In Kooperationsprojekten und in direktem Auftrag entwickelt das FZI für seine Partner Konzepte für betriebliche Organisationsaufgaben sowie Software- und Systemlösungen und setzt diese in innovative Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsprozesse um. Wissenschaftliche Exzellenz und Interdisziplinarität sind in der Organisation verankert: Für den Technologietransfer engagieren sich zur Zeit am FZI 19 Professoren des KIT, darunter eine Professorin und ein Professor, der in Tübingen lehrt. Sie erforschen in verschiedenen Disziplinen Informatik und ihre Anwendungen. Das FZI ist Innovationspartner des KIT, das aus dem Zusammenschluss der Universität Karlsruhe (TH) mit dem Forschungszentrum Karlsruhe (FZK) entstanden ist.
Im FZI House of Living Labs ermöglicht das FZI Wissenschaftlern und Partnern aus der Wirtschaft und Gesellschaft, sich über Anwendungsbereiche hinweg auszutauschen und integrative Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnologie interdisziplinär zu entwickeln.
Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren
Innovative Matratze hilft Allergikern nachweislich
, Forschung und Entwicklung, Hohenstein Institute
Im Rahmen eines zweijährigen Feldversuches belegten Wissenschaftler der Hohenstein Institute in Bönnigheim die Wirksamkeit einer von ihnen entwickelten neuartigen...
Anwendungszenarien interaktiver OLED-Datenbrillen
, Forschung und Entwicklung, Fraunhofer COMEDD
Fraunhofer COMEDD stellt auf der Augmented World Expo in Santa Clara seine interaktive OLED-Datenbrille aus. Die Möglichkeit, Dateninhalte per Blick mit den Augen...
EFRE (Europäischer Fond für regionale Entwicklung) fördert die Entwicklung für die verbesserte Biokompatibilität von Polyurethan für Implantate
, Forschung und Entwicklung, DUALIS MedTech GmbH
Bayern Innovativ hat mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie sowie des EFRE Projektes eine Kooperation...


