Tierisch robust

Der Automationsspezialist LÜTZE, Weinstadt erweitert sein SUPERFLEX® Leitungs-Programm für Schleppketten um eine medienresistente TPE-Variante für den agronomischen und Lebensmittelbereich

(PresseBox) (Weinstadt, ) Beim Einsatz von Schleppkettenleitungen in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie aber auch in der chemischen und pharmazeutischen Industrie sowie in agronomischen Anlagen zur Bioenergie-Erzeugung bzw. in Kompostier- und Kläranlagen sind Schleppkettenleitungen einem aggressiven "chemisch-biologischen Angriff" auf den Kabelmantel ausgesetzt. LÜTZE hat für diese rauen Umgebungsbedingungen die SUPERFLEX® TPE Schleppkettenleitung entwickelt, die sich durch ihre erstklassige Medienbeständigkeit auszeichnet.

Das konstruktive Geheimnis: Statt einem Kabelmantel aus PUR setzt der schwäbische Kabelhersteller LÜTZE auf TPE, also ein vulkanisiertes thermoplastisches Elastomer auf Polyolefinbasis. TPE weist eine hervorragende Beständigkeit gegenüber Säuren, Laugen und wässrigen Lösungen, speziell gegen biologische Medien, z.B. Bio-Öle und Milchsäure, aber auch gegen Reinigungsmittel (Seifen, Tenside) auf. Zu den weiteren positiven Materialeigenschaften der SUPERFLEX® TPE Schleppkettenleitung gehört ihre hohe Elastizität, Schneid- und Abriebfestigkeit. Bei Gebrauchstemperaturen von -40°C bis 105°C (kurzfristig 120°C) eignet sich die SUPERFLEX® TPE Schleppkettenleitung zur Verlegung in trockenen und feuchten Räumen, bedingt auch im Freien.

Die LÜTZE SUPERFLEX® TPE bietet sich somit speziell in Übergangsbereichen an, um dauerbewegte Anwendungen übergangslos in mit biologischen Medien belasteten Bereichen zu verbinden. Das Mantelmaterial ist zugelassen nach FDA 21 CFR für nichtölende Lebensmittel und entspricht den Europäischen Richtlinien 2002/72/EC und 2003/11/EC.

Über das LÜTZE SUPERFLEX® Leitungs-Programm für Schleppketten

Zu den allseits bekannten "Stressfaktoren" für Leitungen im Schleppketteneinsatz zählt man in erster Linie Biegeradius, Verfahrweg, Geschwindigkeit und Beschleunigung. Faktoren, die für Leitungen den schnellen Kabeltod bedeuten können. LÜTZE hat darum speziell für Schleppketten-Anwendungen das SUPERFLEX® Leitungs-Programm entwickelt. Mit ihrem konstruktiven Aufbau, hochwertiger Materialauswahl und modernen Produktionsverfahren werden nicht nur die besten elektrischen Eigenschaften sicher gestellt, insbesondere die Lebensdauer ist für einige Millionen Biegewechselzyklen ausgelegt.

Friedrich Lütze GmbH & Co. KG

Forschung und Entwicklung stehen für LÜTZE im Mittelpunkt

Über 50 Jahre Tradition in Automation - Mit unzähligen Pionierleistungen und Patenten gehört LÜTZE heute zu den weltweit führenden Unternehmen in der Branche. 1958 gründete Friedrich Lütze (geb. 1923) die Lütze GmbH in Weinstadt bei Stuttgart. Seither werden dort elektronische und elektrotechnische Komponenten und Systemlösungen für die Automatisierung sowie Hochtechnologie für die Bahntechnik entwickelt und gefertigt. Mit bahnbrechenden Innovationen und internationalen Patenten machte das damals noch junge Unternehmen sehr schnell auf sich aufmerksam. Mit der Markteinführung des LSC-Systems zur Schaltschrankverdrahtung im Jahr 1972 konnten Schaltschrankbauer erstmalig bis zu 25% Platz gegenüber dem konventionellen Aufbau einsparen. Anfang der 80er Jahre gehörte LÜTZE mit seinen hochflexiblen Leitungen zu den ersten Anbietern weltweit.

Seit der Firmengründung vor über 50 Jahren gehört es zur Firmenphilosophie, mit hoch innovativen Produkten, zu den Spitzenanbietern in der Automationsbranche zu gehören. Nicht ohne Grund investiert LÜTZE deutlich mehr in Forschung und Entwicklung als der Schnitt der Branche.

Das Unternehmen wächst stetig. In den letzten Jahren kumulativ um rund 50%. Tochtergesellschaften wurden in Frankreich, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien und Spanien gegründet. Im Jahr 2007 wurde die Niederlassung LÜTZE China eröffnet. Seit 2003 besitzt LÜTZE die moderne Elektronikproduktion ELFRA in Tschechien. Die ELFRA s.r.o. beschäftigt am Standort Chrudim - rund 100 km östlich von Prag - über 100 Mitarbeiter.

Die Friedrich Lütze GmbH & Co. KG ist heute weltweit aktiv und erwirtschaftet mit 370 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 60 Millionen Euro. Alleine 2.000 Lütze Kunden kommen aus dem Inland. Wichtige Produktgruppen sind Steuerleitungen, das Verdrahtungssystem LSC für Schaltschränke, die Interface- und Entstörtechnik, Spannungsversorgungen und Feldbustechnologie bis hin zu ethernetvernetzten Steuerungen. Ein wichtiges Standbein ist für LÜTZE die Bahntechnik. Hier gehört man zu den weltweit führenden Anbietern: rund 30.000 LÜTZE Komponenten sind derzeit in Schienenfahrzeugen rund um den Globus im Einsatz. Aktuell: Beim Bau des weltweit höchsten Gebäudes in Dubai liefert LÜTZE das Stromversorgungskabel für den höchsten Baukran.

Friedrich Lütze hat die Unternehmensnachfolge des familiengeführten Unternehmens geregelt und 2006 den Betrieb an seinen Sohn Udo übergeben.

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