Nie wieder "Platzangst" im Schaltschrankbau

(PresseBox) (Weinstadt, ) Der Automationsspezialist Friedrich Lütze, Weinstadt bietet mit seinem LSC-Verdrahtungssystem ein innovatives 3-D Raumkonzept für die Tiefe des Schaltschrankes. Das LSC- System schafft die räumlichen Vorraussetzungen um tausende von E/A-Signalen, die aus dem Feld kommen, zentral verarbeiten zu können.

Bei allen industriellen Automatisierungskonzepten geht es darum, dezentrale Prozess-, Maschinen und Geschwindigkeitssteuerungen zentral verwalten zu können: Leiten, Bedienen, Überwachen, Störfallmanagement und Wartung sind nur einige der vielen Funktionen. Doch wohin mit all den zusätzlichen Steuerungskomponenten, wenn es nicht genügend Platz für weitere Schaltschränke gibt? Obendrein fordern sichere Netzwerke und redundante Systemkomponenten zusätzlichen Platz im Schaltschrank. Eine Lösung für dieses Platzproblem in Schaltschränken haben die Ingenieure von LÜTZE entwickelt. Mit ihrem LSC-Verdrahtungssystem bieten die schwäbischen Automationsspezialisten ein Musterbeispiel an hoch effizienter Volumenausnutzung durch die Einbindung einer weiteren Ebene in der Tiefe des Schaltschrankes - sozusagen in der dritten Dimension. Mit dem LSC-Verdrahtungssystem von Lütze wird eine bis dato unerreichte Packungsdichte ermöglicht.

Beim LÜTZE LSC-Verdrahtungssystems handelt es sich zum einen um einen modularen Aluminiumrahmen, der zur bequemen Montage der Steuerungskomponenten dient und die sonst üblichen Montagetafeln ersetzt. Zum anderen wird die Verdrahtung von der traditionellen Position - also zwischen den Schaltgeräten - auf deren Rückseite verlegt. Anders als beim konventionellen Schaltschrankaufbau gibt es also keine sichtbaren Kabelkanäle mehr. Einzelne Bohrungen oder mühevolle Kleinarbeiten zur Komponentenpositionierung können dank der Verfügbarkeit vieler Zusatzelemente entfallen. Im Ergebnis entsteht damit ein sehr kompakter Aufbau und eine hohe Packungsdichte, was einen deutlichen Raumvorteil gegenüber einer konventionellen Montagetafel bietet. Zudem ist das LÜTZE LSC-Verdrahtungssystem kompatibel zu allen gängigen Schaltschranksystemen. Das LSC-Verdrahtungssystem verringert jedoch nicht nur den Platzbedarf im Schaltschrank, auch der Zeitbedarf bei der Montage und beim Verkabeln ist deutlich geringer. Der Einbau des LSC-Fertigrahmens in den Schrank erfolgt mit wenigen Handgriffen. Für das komfortable Engineering des LSC-Verdrahtungssystems am PC bietet LÜTZE den LSC-Konfigurator für EPLAN-P8.

Abb. rechts: Vollständige Steuerung, aufgebaut mit einem LSC-System zur Schaltschrankverdrahtung, mit optimaler Raumausnutzung.
Abb. links: Zum Vergleich die identische Steuerung, aufgebaut mit einer herkömmlichen Montagetafel, übrig bleiben die nicht platzierbaren Komponenten.

Friedrich Lütze GmbH & Co. KG

Über 50 Jahre Tradition in Automation - Mit unzähligen Pionierleistungen und Patenten gehört LÜTZE heute zu den weltweit führenden Unternehmen in der Branche. 1958 gründete Friedrich Lütze (geb. 1923) die Lütze GmbH in Weinstadt bei Stuttgart. Seither werden dort elektronische und elektrotechnische Komponenten und Systemlösungen für die Automatisierung sowie Hochtechnologie für die Bahntechnik entwickelt und gefertigt. Mit bahnbrechenden Innovationen und internationalen Patenten machte das damals noch junge Unternehmen sehr schnell auf sich aufmerksam. Mit der Markteinführung des LSC-Systems zur Schaltschrankverdrahtung im Jahr 1972 konnten Schaltschrankbauer erstmalig bis zu 25% Platz gegenüber dem konventionellen Aufbau einsparen. Anfang der 80er Jahre gehörte LÜTZE mit seinen hochflexiblen Leitungen zu den ersten Anbietern weltweit.

Seit der Firmengründung vor über 50 Jahren gehört es zur Firmenphilosophie, mit hoch innovativen Produkten, zu den Spitzenanbietern in der Automationsbranche zu gehören. Nicht ohne Grund investiert LÜTZE deutlich mehr in Forschung und Entwicklung als der Schnitt der Branche.

Das Unternehmen wächst stetig. In den letzten Jahren kumulativ um rund 50%. Tochtergesellschaften wurden in Frankreich, Österreich, Schweiz, USA, Großbritannien und Spanien gegründet. Im Jahr 2007 wurde die Niederlassung LÜTZE China eröffnet. Seit 2003 besitzt LÜTZE die moderne Elektronikproduktion ELFRA in Tschechien. Die ELFRA s.r.o. beschäftigt am Standort Chrudim - rund 100 km östlich von Prag - über 100 Mitarbeiter.

Die Friedrich Lütze GmbH & Co. KG ist heute weltweit aktiv und erwirtschaftet mit 370 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von über 60 Millionen Euro. Alleine 2.000 Lütze Kunden kommen aus dem Inland. Wichtige Produktgruppen sind Steuerleitungen, das Verdrahtungssystem LSC für Schaltschränke, die Interface- und Entstörtechnik, Spannungsversorgungen und Feldbustechnologie bis hin zu ethernetvernetzten Steuerungen. Ein wichtiges Standbein ist für LÜTZE die Bahntechnik. Hier gehört man zu den weltweit führenden Anbietern: rund 30.000 LÜTZE Komponenten sind derzeit in Schienenfahrzeugen rund um den Globus im Einsatz. Aktuell: Beim Bau des weltweit höchsten Gebäudes in Dubai liefert LÜTZE das Stromversorgungskabel für den höchsten Baukran.

Friedrich Lütze hat die Unternehmensnachfolge des familiengeführten Unternehmens geregelt und 2006 den Betrieb an seinen Sohn Udo übergeben.

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