Unruhige Zeiten für Europa und USA

Stargast bei Konferenz des Instituts für Politische Wissenschaft

(PresseBox) (Erlangen, ) Über "Aktuelle Herausforderungen für die Euro-Atlantische Gemeinschaft" veranstaltet das Institut für Politische Wissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) am Donnerstag, 28. Oktober 2010, eine ganztägige Konferenz in der Aula des Schlosses, Schlossplatz 4 in Erlangen. Bereits am Mittwoch, 27. Oktober, wird General Klaus Naumann die "Key Speech", den Hauptvortrag, halten. Zu diesem Vortrag, der von 18 bis 20 Uhr im Senatssaal des Kollegienhauses (Universitätsstraße 15, Raum KH 1.011) stattfindet, ist die Öffentlichkeit ebenso wie zur Veranstaltung am darauffolgenden Tag herzlich eingeladen.

"Europa und die USA in der unruhigen multipolaren Weltordnung" ist das Thema, das General Naumann für die Key Speech gewählt hat. Klaus Naumann war von 1991 bis 1996 Generalinspekteur der Bundeswehr und anschließend bis zum Ende seines aktiven Dienstes im Jahr 1999 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses. Seither ist er als Berater in militärischen und sicherheitspolitischen Fragen für die Bundesregierung und für die Vereinten Nationen tätig.

Die Konferenz am Donnerstag greift in drei Abschnitten die derzeitigen globalen Herausforderungen für Europa und die USA auf. Zunächst geht es um die teilweise unterschiedlichen Antworten auf diese Herausforderungen. Zudem wird nach den Auswirkungen des Aufstiegs Chinas und des Wiedererstarkens Russlands auf das transatlantische Verhältnis gefragt. Im zweiten Themenkomplex stehen die Zukunft der NATO als einer zentralen institutionellen Klammer und die Möglichkeiten der Kooperation in den Konflikten im Irak, in Afghanistan und im Iran im Blickpunkt. Schließlich werden umfassendere Fragen angesprochen: Wie sehen Zusammenarbeit und gemeinsame Interessen von Europäern und Amerikanern in der Klimapolitik und Fragen der Energiesicherheit aus? Zeitlich ist die Veranstaltung auf die in den USA anstehenden Kongresswahlen bezogen, die auch Auswirkungen auf die Außenpolitik der Regierung haben könnten.

"Mit dem Antritt der neuen Administration in Washington ist zumindest die Hoffnung auf eine Wiederbelebung der transatlantischen Beziehungen verbunden. Inwieweit war bzw. ist das realistisch - gibt es nicht strukturelle Differenzen seit Ende des Ost?West?Konflikts, die eine eher pragmatische Partnerschaft erwarten lassen?", beschreibt Prof. Dr. Stefan Fröhlich, der Organisator der Konferenz, die Ausgangsfrage. "Unser Ziel ist eine nüchterne Bestandsaufnahme nach zwei Jahren Amtszeit der Obama?Administration."

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