Mehr Profil in Forschung und Lehre

Universität Erlangen-Nürnberg und Freistaat schließen Zielvereinbarung

(PresseBox) (Erlangen, ) Der Freistaat Bayern und die Universität Erlangen-Nürnberg haben eine Zielvereinbarung über die mittelfristige Entwicklung und Profilbildung der Universität bis 2013 geschlossen. Als Gegenleistung für das Erreichen der vereinbarten Ziele hat das Wissenschaftsministerium bis 2013 eine Förderung von 1,2 Millionen Euro jährlich zugesagt und zusätzlich eine Einmalzahlung von 300.000 Euro. Die Vereinbarung, die Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch und Uni-Rektor Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske unterzeichneten, umfasst folgende Themen:

Profilbildung in der Forschung

Nach den Erfolgen in der ersten Runde der Exzellenzinitiative mit dem Exzellenzcluster „Engineering of Advanced Materials“ und der Graduiertenschule „Erlangen Graduate School in Advanced Optical Technologies“, wird sich die Universität Erlangen-Nürnberg auch in der nächsten Runde der Exzellenzinitiative, die im Jahr 2010 startet, in allen drei Förderlinien bewerben und außerdem die Weiterförderung der laufenden Projekte beantragen.

Die Universität kooperiert bereits intensiv mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, insbesondere mit den in Erlangen, Nürnberg und Fürth ansässigen Fraunhofer Instituten. Ein Meilenstein dieser Zusammenarbeit ist die Errichtung eines Forschungszentrums auf dem Gebiet der Audio- und Videosignalverarbeitung, die International AudioLabs Erlangen. In Abstimmung mit dem Universitätsklinikum wird sich die Universität Erlangen-Nürnberg außerdem darum bemühen, die Grundlagen für ein Forschungsinstitut der Leibniz-Gemeinschaft zum Thema Funktion und Defizienz des Immunsystems zu legen, um damit zusätzliche wissenschaftliche Kompetenz in Erlangen anzusiedeln.

Profilbildung in der Lehre

Die Universität wird die Umstellung auf die Bachelor- und Masterstruktur durch die flächendeckende Einführung von Masterstudiengängen bis zum Ende des Jahres 2011 weitestgehend umsetzen.

In der Lehre will die Universität das Qualitätsmanagement weiter ausbauen, unter anderem mit der Weiterentwicklung der pädagogischen und didaktischen Kompetenzen der Dozentinnen und Dozenten im Fortbildungszentrum für Hochschullehre.

Außerdem verfolgt die Universität das Ziel, die Zahl der Studienabbrecher soweit als möglich zu minimieren. Dazu soll ein universitätsweites System von Studienverlaufsanalysen aufgebaut werden, um die Gründe des Studienabbruchs zu identifizieren und wirksame Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Ausbau der Internationalisierung

Die Internationalisierung von Forschung und Lehre steht seit langem im Fokus der Universität. Gerade die Werbung um internationale Wissenschaftler soll noch verstärkt werden.

Strukturelle und organisatorische Ziele

Die Universität wird bis 2013 eine Kosten-Leistungsrechnung einführen und das universitäre Rechnungswesen auf kaufmännische Buchführung umstellen. Um der grundlegenden Bedeutung zeitgemäßer Informations- und Kommunikationstechnologie Rechnung zu tragen, wird die Universität einen „Chief Information Officer“ bestellen. Außerdem werden Applikationen des Organisations- und Identitätsmanagements der Universität weiterentwickelt.

Zielgruppenspezifische Förderung

Die vielfältigen Maßnahmen der Universität zur Frauen- und Familienförderung, die unter anderem 2008 mit dem Grundzertifikat des „audits familiengerechte hochschule“ prämiert wurden, sollen weiter ausgebaut werden.

Die Graduate School der Universität ist eine wichtige Säule für eine qualitätsorientierte Betreuung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Als Dach für die Graduiertenschulen der Fakultäten und fakultätsübergreifende Graduiertenschulen wird sie weiter ausgebaut.

Seit Sommer 2006 existiert der Campus für Wissenschaftliche Weiterbildung (CWW) als Servicezentrum für Koordination, Konzeption, Betreuung und Marketing der universitären Weiterbildungsangebote. Das bestehende Angebot soll weiter auf- und ausgebaut werden, insbesondere durch neue weiterbildende (Master-)Studiengänge.

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