Maximiliansorden für Physikerin der FAU

Freistaat Bayern ehrt Prof. Dr. Gisela Anton

(PresseBox) (Erlangen, ) Es ist die höchste Auszeichnung, die der bayerische Staat zu vergeben hat: Heute ehrte Ministerpräsident Horst Seehofer die Physikerin Prof. Dr. Gisela Anton, die den Lehrstuhl für Experimentalphysik (Teilchen- und Astroteilchenphysik) an der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) innehat, mit dem Bayerischen Maximilansorden für Wissenschaft und Kunst. Damit würdigte Seehofer ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen auf dem Gebiet der Astroteilchenphysik sowie in der universitären Lehre. Prof. Anton ist unter anderem Gründungsdirektorin des Erlangen Centre for Astroparticle Physics (ECAP), einer europaweit nahezu einzigartigen Einrichtung, in der heute über 130 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Erforschung des Weltalls arbeiten. "Es freut mich sehr, dass meine Arbeit mit diesem Orden eine so hohe Anerkennung findet", sagt Gisela Anton. "Insbesondere sehe ich damit auch unsere Universität ausgezeichnet, die es ermöglicht, hochaktuelle Forschung in internationalem Rahmen durchzuführen."

Schon früh begeisterte sich Gisela Anton für die Forschung: Geboren im Jahr 1955, gewann sie im Alter von 20 Jahren den Bundeswettbewerb Jugend forscht. 1983 promovierte sie an der Universität Bonn im Fach Physik, 1993 folgte ihre Habilitation. Zwei Jahre später nahm sie einen Ruf an die Universität Erlangen-Nürnberg an, wo sie bis heute lehrt und forscht. Sie engagiert sich in zahlreichen Forschungsprojekten und -gremien und fungiert als Fachgutachterin für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). 1995 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, im Jahr 2009 erhielt sie den Bayerischen Verdienstorden.

Die Auszeichnung

Der Maximiliansorden wird alle zwei Jahre in den zwei Bereichen Wissenschaft und Kunst verliehen. Prof. Dr. Anton reiht sich ein in die Liste namhafter Preisträger wie Hans-Werner-Sinn (2008), Geschäftsführer des ifo-Wirtschaftsforschungsinstituts, oder die weltberühmte Violonistin Anne-Sophie Mutter (2006).

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