Erlanger Forscher sind dem Sparen auf der Spur

Psychogerontologen der FAU starten Studie zum Sparverhalten

(PresseBox) (Erlangen, ) Warum sparen manche Menschen und andere nicht? Im Rahmen einer neu beginnenden Studie zum "Sparverhalten in Deutschland" untersucht das Institut für Psychogerontologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), was Menschen dazu bewegt, ihr Geld zu sparen.

Das Projekt, in dem Psychologen, Gerontologen, Sozialwissenschaftler und Ökonomen zusammenarbeiten, stellt herkömmliche ökonomische Theorien des Sparens in Frage. Diese gehen davon aus, dass Menschen vor allem aus rationalen Gründen sparen, beispielsweise um den Wert ihres Geldes (über Zinserträge) zu vergrößern. Die Erlanger Forscher nehmen dagegen an, dass es auch andere Gründe für das Sparen gibt, und zwar solche, die mit persönlichen Zukunftseinstellungen und individuellen Vorlieben zu tun haben.

Mit der neuen Studie "Sparverhalten in Deutschland" wird untersucht, wie sich der Umgang mit Unsicherheit und Zukunftsrisiken im Laufe eines Lebens verändert und in welcher Weise sich dies auf das Sparen auswirkt. Im Vordergrund steht die Frage, wie sich Erwachsene fi nanziell auf ihren eigenen Ruhestand vorbereiten.

Die Studie zum "Sparverhalten in Deutschland" wird von der Volkswagen Stiftung gefördert und vom 30. August 2010 bis zum 30. November 2010 über das Online-Portal des Instituts für Psychogerontologie ( www.gerotest.de/studien ) durchgeführt. Dort werden auch weitere Informationen über Ablauf und Inhalt der Studie zum Sparverhalten in Deutschland gegeben.

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Die Universität Erlangen-Nürnberg, gegründet 1743, ist mit 27.000 Studierenden, 550 Professorinnen und Professoren sowie 2000 wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte Universität in Nordbayern.

Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen an den Schnittstellen von Naturwissenschaften, Technik und Medizin in engem Dialog mit Jura und Theologie sowie den Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften. Seit Mai 2008 trägt die Universität das Siegel "familiengerechte Hochschule".

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