Hauptversammlung der Fresenius SE beschließt effizientere Kapitalstruktur durch einheitliche Aktiengattung und Rechtsformwechsel - 17. Dividendenerhöhung in Folge

(PresseBox) (Bad Homburg, ) Die Hauptversammlung der Fresenius SE hat heute in Frankfurt am Main den Weg zur Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien in Verbindung mit einem Rechtsformwechsel in eine Kommanditgesellschaft auf Aktien (KGaA) geebnet. Die Stammaktionäre stimmten mit einer Mehrheit von 98 Prozent und die Vorzugsaktionäre mit einer Mehrheit von 94 Prozent dem entsprechenden Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu. Damit werden sämtliche stimmrechtslosen Vorzugsaktien der Fresenius SE obligatorisch im Verhältnis 1:1 in stimmberechtigte Stammaktien getauscht und die Fresenius SE in eine KGaA umgewandelt. Komplementärin der KGaA wird eine Europäische Gesellschaft, die Fresenius Management SE, sein, an der die Else Kröner-Fresenius-Stiftung zu 100 Prozent beteiligt ist. Das Management der Komplementärin wird identisch mit dem jetzigen Vorstand der Fresenius SE sein und die Geschäftsführung der Fresenius SE & Co. KGaA übernehmen. Der Rechtsformwechsel und der Vollzug der Aktienumwandlung sind frühestens für die zweite Hälfte des laufenden Geschäftsjahres zu erwarten.

Der Vorstandsvorsitzende der Fresenius SE, Dr. Ulf M. Schneider, bezeichnete den Aktientausch in Verbindung mit einem Rechtsformwechsel als wichtigen Schritt, der Fresenius auf dem erfolgreichen Weg in die Zukunft weiter voranbringen werde: "Mit einer einzigen Aktiengattung werden wir die Attraktivität unserer Aktie erhöhen und die Position von Fresenius am Kapitalmarkt weiter stärken. Gleichzeitig wird das Unternehmen auch weiterhin von der Stabilität profitieren, die von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung als langfristiger Aktionärin ausgeht. Die bereits in der Vergangenheit erfolgreiche strategische Ausrichtung unseres Unternehmens bleibt unverändert bestehen."

Gleichzeitig bekräftigte Dr. Schneider auf Basis der erfolgreichen Entwicklung im 1. Quartal 2010 den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr: Der Umsatz soll währungsbereinigt zwischen sieben und neun Prozent und das Konzernergebnis? um acht bis zehn Prozent steigen. Beim Konzernergebnis erwartet das Unternehmen, den oberen Rand der Jahresprognose zu erreichen.

Die Aktionäre der Fresenius SE stimmten auf der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von über 99 Prozent dem Vorschlag von Aufsichtsrat und Vorstand zu, die Dividende zum 17. Mal in Folge zu erhöhen. Inhaber von Stammaktien erhalten 0,75 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,70 Euro), Inhaber von Vorzugsaktien 0,76 Euro pro Aktie (Vorjahr: 0,71 Euro). Dies ist ein Anstieg von sieben Prozent. Die Ausschüttungssumme erhöht sich auf 121,8 Mio Euro (Vorjahr: 113,6 Mio Euro).

Da mit dem Rechtsformwechsel das Amt des bisherigen Aufsichtsrats der Fresenius SE erlischt, hatte die Hauptversammlung auch über die Bestellung der Anteilseignervertreter im neuen Aufsichtsrat der Fresenius SE & Co. KGaA zu entscheiden. Die Aktionäre wählten Prof. Dr. med. Michael Albrecht, Prof. Dr. h. c. Roland Berger, Dr. Gerd Krick, Klaus-Peter Müller, Gerhard Roggemann und Dr. Gerhard Rupprecht in das Gremium, das wie bisher insgesamt zwölf Mitglieder haben wird.

Bei der ordentlichen Hauptversammlung der Fresenius SE waren 88 Prozent des Stammkapitals und 62 Prozent des Vorzugskapitals vertreten. Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit einer Mehrheit von über 99 Prozent von den Aktionären entlastet.

* Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE entfällt, bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) im Zusammenhang mit der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Diese Einflüsse sind nicht liquiditätswirksam.

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Fresenius AG (SE)

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2009 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 14,2 Milliarden Euro. Zum 31. März 2010 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 132.242 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

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