Erfolgreiches Geschäftsjahr 2008 / Erneut Bestwerte bei Umsatz und Ergebnis

Positiver Ausblick 2009

(PresseBox) (Bad Homburg, ) .
- Umsatz 12,3 Mrd €, +9 % zu Ist-Kursen, +13 % währungsbereinigt
- EBIT, bereinigt 1,7 Mrd €, +7 % zu Ist-Kursen, +11 % währungsbereinigt
- Jahresüberschuss, 450 Mio €, bereinigt +10 % zu Ist-Kursen, +13% währungsbereinigt
- Umsatz und Ergebnis in allen Unternehmensbereichen deutlich gesteigert
- Ausgezeichnete Geschäftsentwicklung im 4. Quartal 2008 fortgesetzt
- Langfristige Finanzierung der Akquisition von APP Pharmaceuticals erfolgreich abgeschlossen
- 16. Dividendenerhöhung in Folge vorgeschlagen
- Deutlicher Umsatz- und Ergebniszuwachs im Jahr 2009 erwartet

Der Jahresabschluss gemäß US-GAAP zum 31. Dezember 2008 enthält Sondereinflüsse aus der Akquisition von APP Pharmaceuticals. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Abschreibung erworbener Entwicklungsaktivitäten aus der Akquisition von APP Pharmaceuticals, die zu einem nicht liquiditätswirksamen Aufwand in Höhe von 272 Mio € führt. Gemäß der Rechnungslegung nach IFRS wird dieser Betrag aktiviert und über die erwartete Nutzungsdauer der entwickelten Produkte abgeschrieben. Die Abschlüsse nach IFRS und US-GAAP weichen daher deutlich voneinander ab. US- GAAP hat seit dem Jahr 2009 diese Rechnungslegungsvorschrift von der Rechnungslegung nach IFRS übernommen.

Die bereinigten Ergebniszahlen zeigen die operative Entwicklung des Konzerns im Berichtszeitraum. Inklusive der Sondereinflüsse beträgt der EBIT 1.477 Mio € und der Jahresüberschuss 270 Mio € (s. Überleitungsrechnung auf S. 4). Nach IFRS betragen der EBIT 1.760 Mio € und der Jahresüberschuss 529 Mio €.

Dividendenerhöhung vorgeschlagen

Aufgrund der ausgezeichneten Geschäftsentwicklung 2008 wird der Vorstand dem Aufsichtsrat vorschlagen, die Dividende um 6 % zu erhöhen. Für das Geschäftsjahr 2008 soll eine Dividende je Stammaktie von 0,70 € (2007: 0,66 €) und je Vorzugsaktie von 0,71 € (2007: 0,67 €) gezahlt werden. Die Ausschüttungssumme erhöht sich um 10 % auf 113,6 Mio €.

Positiver Ausblick für das Jahr 2009: Deutlicher Umsatz- und Ergebniszuwachs erwartet

Auch im laufenden Jahr soll sich die positive Geschäftsentwicklung fortsetzen: Fresenius erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes um mehr als 10 %. Das organische Wachstum soll zwischen 6 und 8 % liegen. Der Jahresüberschuss (vor Sondereinflüssen) soll währungsbereinigt um rund 10 % wachsen. Die Sondereinflüsse betreffen die Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe (MEB) und des Besserungsscheins (CVR) und sind nicht liquiditätswirksam.

Für Investitionen in Sachanlagen sind 700 bis 750 Mio € vorgesehen (2008: 764 Mio €).

Umsatz steigt währungsbereinigt um 13 %

Der Konzernumsatz stieg währungsbereinigt um 13 % und zu Ist-Kursen um 9 % auf 12.336 Mio € (2007: 11.358 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 8 %. Akquisitionen ? insbesondere die zum 1. September 2008 konsolidierte APP Pharmaceuticals ? trugen 5 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 4 %. Dies ist hauptsächlich auf die Abschwächung des US-Dollars gegenüber dem Euro zurückzuführen, die durchschnittlich 7 % betrug.

Hohes Ergebniswachstum erreicht

Der bereinigte Konzern-EBITDA erhöhte sich währungsbereinigt um 12 % und zu Ist-Kursen um 9 % auf 2.203 Mio € (2007: 2.030 Mio €). Der bereinigte Konzern-EBIT stieg währungsbereinigt um 11 % und zu Ist-Kursen um 7 % auf 1.727 Mio € (2007: 1.609 Mio €). Die bereinigte EBIT-Marge betrug 14,0 % (2007: 14,2 %). Der bereinigte Konzern-EBIT enthält Abschreibungen auf erworbene immaterielle Vermögens-gegenstände von APP Pharmaceuticals in Höhe von 8 Mio €. Diese sind nicht liquiditätswirksam. Der Konzern-EBIT inklusive der Sondereinflüsse lag bei 1.477 Mio €.

Das Zinsergebnis des Konzerns betrug -431 Mio € (2007: -368 Mio €). Niedrigere durchschnittliche Zinssätze auf Verbindlichkeiten der Fresenius Medical Care und Effekte aus der Währungsumrechnung wirkten sich positiv aus, gegenläufig wirkten die höheren Finanzverbindlichkeiten aufgrund der Akquisitionen von APP Pharmaceuticals und Dabur Pharma.

Die bereinigte Konzern-Steuerquote betrug 34,1 % (2007: 36,1 %). Inklusive der Sondereinflüsse betrug die Konzern-Steuerquote 39,5 %.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn erhöhte sich auf 404 Mio € (2007: 383 Mio €). Davon entfielen 93 % auf Anteile anderer Gesellschafter an der Fresenius Medical Care.

Der bereinigte Konzern-Jahresüberschuss stieg währungsbereinigt um 13 % und zu Ist-Kursen um 10 % auf 450 Mio € (2007: 410 Mio €). Das bereinigte Ergebnis je Stammaktie erhöhte sich auf 2,85 €, das bereinigte Ergebnis je Vorzugsaktie auf 2,86 € (2007: Stammaktie 2,64 €, Vorzugsaktie 2,65 €). Dies entspricht einem währungsbereinigten Plus von jeweils 11 %.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.

Fresenius AG (SE)

Fresenius ist ein weltweit tätiger Gesundheitskonzern mit Produkten und Dienstleistungen für die Dialyse, das Krankenhaus und die medizinische Versorgung von Patienten zu Hause. Im Geschäftsjahr 2008 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 12,3 Milliarden Euro. Zum 31. Dezember 2008 beschäftigte der Fresenius-Konzern weltweit 122.217 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen im Internet unter www.fresenius.de.

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