Wissen ist Wirtschaftsmacht

Freiburg Nr.1 in Baden-Württemberg und bundesweit Platz fünf

(PresseBox) (Freiburg, ) Europas größtes privates Forschungsinstitut Feri hat im Auftrag des Wirtschaftsmagazins Capital die ökonomischen Aussichten der 60 wichtigsten deutschen Städte bis zum Jahr 2015 bewertet und sieht Freiburg nach Hamburg, München, Münster und Wiesbaden auf Platz 5. Freiburg konnte sich im Vergleich zu 2007 gleich um sieben Plätze im Gesamtranking verbessern. Die Studie belegt, dass in Zeiten der Krise Wissen zum Wirtschaftsfaktor wird.

Für den Standort Freiburg zahlen sich die Vielzahl der hochqualifizierten Arbeitskräfte und die Entwicklung von Zukunftstechnologien, allem voran in der Umwelt - und Solarwirtschaft, den Life Sciences sowie der Mikrosystemtechnik, aus. Kluge Köpfe und innovative und hochwertige Produkte und Dienstleistungen erweisen sich als zukunftssicher. Auf der Basis der statistischen Daten von 2006 bis 2008 und Vorhersagen für die kommenden Jahre, prognostiziert die Studie für die Universitätsstadt Freiburg zwischen 2006 und 2015 ein Wachstum der Wirtschaftsleistung um mehr als 16 Prozent.

"Der aktuelle Städtetest bestätigt die wirtschaftspolitisch richtige Weichenstellung und den erfolgreichen Kurs Freiburgs. Dabei spiegelt die Universitäts- und Wohlfühlstadt die für eine moderne Wissensgesellschaft typischen Seiten einer Medaille wider: ein kräftiges Arbeitsplatz- und Bevölkerungswachstum sowie einen geringeren Kaufkraftzuwachs aufgrund niedrigerer Einkommen", resümiert FWTM Geschäftsführer Dr. Bernd Dallmann.

Das aktuelle Städteranking bestätigt im wesentlichen die Ergebnisse eines im September 2008 von der WirtschaftsWoche (WiWo) veröffentlichen Vergleichs unter 50 deutschen Großstädten. Im WiWo-Ranking überzeugte Freiburg bereits im vergangenen Jahr mit einer überdurchschnittlichen Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsdynamik: Mit einer Zunahme der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Zeitraum 2002-2007 um 3 Prozent belegte Freiburg 2008 Platz 2 unter den deutschen Großstädten. Bei der demographischen Entwicklung erreichte Freiburg Platz 5.

Diese positive Entwicklung wird laut Feri auch in den kommenden Jahren anhalten. Die für Freiburg prognostizierten Veränderungsraten der untersuchten Einzelindikatoren "Arbeitsplätze" und "Bevölkerung" für den Zeitraum 2006-2015 lassen daran keinen Zweifel: Beim Arbeitsplatzwachstum liegt Freiburg im aktuellen Capital-Städteranking mit 5,5 Prozent auf Platz 4, nach Dresden (6,1 %), Münster (6,5 %) und Leipzig (8,7 %). Und mit einem erwarteten Bevölkerungswachstum von 3,1 Prozent erreicht Freiburg im aktuellen Städteranking Platz 7, nach Potsdam und Regensburg (je 3,8 %), Mainz (4,5 %), Trier (4,8 %) sowie Dresden und München (je 5,0 %).

Lediglich in punkto "Wirtschaftsleistung" und "Kaufkraft pro Kopf" muss sich Freiburg im bundesweiten Vergleich etwas bescheiden - ein altbekanntes Phänomen übrigens, das im wesentlichen auf den historisch bedingten, geringen Industriebesatz sowie auf die hohen Lebenshaltungskosten in der attraktiven Breisgaumetropole zurückzuführen ist. Und obwohl die errechnete Kaufkraftsteigerung um 8,6 Prozent bundesweit nur zu Platz 19 reicht, bleibt Freiburg in Baden-Württemberg Spitzenreiter unter den Großstädten (zum Vergleich: Stuttgart (7,7 %), Karlsruhe (8,0 %), Heidelberg und Mannheim (je 8,2 %)).

Methode

Feri ermittelte in Interviews mit Firmen und Verbänden die 60 City-Regionen, die für Investoren und Beschäftigte am wichtigsten sind. Mit aufwändigen Prognosemodellen berechnet es, wie sich Wirtschaftsleistung, Arbeitsplätze, Bevölkerung und Kaufkraft bis 2013 entwickeln.

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