Wirtschaft trifft Spitzenforschung: Wirtschaftsbeirat des Oberbürgermeisters bei BIOSS - Centre for Biological Signalling Studies

(PresseBox) (Freiburg, ) Vernetzung von Wirtschaft und Wissenschaft war das Ziel des Wirtschaftsbeirats, zu dem Oberbürgermeister Dieter Salomon am 21. Oktober eingeladen hatte. Dieses Mal stellte der Leiter des Zentrum für Biologische Signalstudien (BIOSS), Professor Michael Reth, rund 60 Freiburger Wirtschaftsvertreterinnen und - vertretern die Arbeit der neuen Einrichtung vor und bewies mit Witz und Charme, wie spannend medizinische und biologische Grundlagenforschung auch für Laien sein kann. Im Anschluss tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Universität, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung bei einem Glas Wein aus.

In seiner Begrüßung betonte Oberbürgermeister Dieter Salomon die wirtschaftliche Bedeutung der Wissenschaft für Freiburg. Er forderte die Universität auf, Ihre Erfolge und Forschungsergebnisse in der Öffentlichkeit stärker darzustellen: "Sowohl in Freiburg als auch in der Landeshauptstadt Stuttgart und darüber hinaus muss die Exzellenz der Uni Freiburg und insbesondere der Lebenswissenschaften zu Markte getragen werden."

FWTM Geschäftsführer Bernd Dallmann berichtete von einem weiteren Erfolg der Freiburger Gesundheitswirtschaft. In der zweiten Runde des landesweiten Clusterwettbewerbs konnte das von der FWTM federführend erarbeitete Konzept "Healthcare & Economy" die Expertenjury des Wirtschaftsministeriums überzeugen. Ziel des Cluster ist die stärkere Vernetzung und Internationalisierung von Unternehmen und Forschungseinrichtungen in der regionalen Gesundheitswirtschaft: "Das ist ein weiterer Baustein zur Entwicklung und nationalen und internationalen Präsentation der Exzellenzmarke "Gesundheitsregion Freiburg", so Bernd Dallmann.

Professor Dr. Michael Reth machte deutlich, wie sehr das Forschungsprogramm von BIOSS davon profitiert, dass alle für die Signalforschung wichtigen Modellorganismen in Freiburg bereits sehr gut bekannt und erforscht sind. Auf dieser exzellenten Grundlage wurde das interdisziplinäre und speziesübergreifende Forschungsprogramm von BIOSS aufgebaut.

Das Foschungscluster BIOSS

BIOSS war mit der SGBM (Spemann Graduiertenschule für Biologie und Medizin) und FRIAS (Freiburg Institut for Advances Studies), dem internationalen Forschungskolleg der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg,, im Oktober 2007 erfolgreich in der Exzellenzinitiative der Bundesrepublik Deutschland. Seitdem ist die Universität Freiburg als ganze "exzellent". In Kürze wird das fakultätenübergreifende Forschungszentrum BIOSS Richtfest für seinen Neubau, das "Signalhaus" in der Schänzlestraße feiern. Die etablierte Signalbiologie in der international einmaligen Kombination mit der jungen und boomenden Synthetischen Biologie befasst sich mit Lebensvorgängen in und zwischen den Zellen und verbindet die Fächer Biologie, Medizin, Chemie, Physik und Ingenieurswissenschaften mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie und dem Fraunhofer Institut für Physikalische Messtechnik. Im Rahmen der Exzellenzinitiative stehen BIOSS in einen Zeitraum von 5 Jahren insgesamt 32,5 Millionen Euro zur Verfügung, um in Freiburg ein neues Zentrum mit höchstem wissenschaftlichen Anspruch und mit internationaler Ausstrahlung aufzubauen. Heute beschäftigt das Exzellenzcluster etwa 100 Mitarbeiter, davon 80 Wissenschaftler.

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