Neuer Beschäftigungsrekord 2008: Freiburg hat erstmals die 100.000er Marke überschritten

(PresseBox) (Freiburg, ) Die nunmehr vorliegende Statistik des Statistischen Landesamtes für das vergangene Jahr 2008 verzeichnet für Freiburg einen erneuten Rekord: Demnach ist die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort zur Jahresmitte 2008 auf insgesamt 100.136 Personen gestiegen (siehe Anlage). Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent oder 2.083 Personen. Freiburg hat damit erstmals die 100.000er Marke überschritten. Seit Jahren verzeichnet die Stadt unter den Großstädten in Baden-Württemberg die größte Arbeitsplatzdymamik.

Zurückzuführen ist die positive Beschäftigungsentwicklung vor allem auf die in Freiburg stark vertretenen, leistungsfähigen und innovativen Dienstleistungsbranchen, allen voran Bildung, Forschung und Entwicklung, Gesundheitswirtschaft, Umwelt- und Solarwirtschaft / Green City und Tourismus. Insbesondere der Gesundheitsbereich ist mit einem Beschäftigtenanteil von über 20 Prozent nicht nur zahlenmäßig die größte Wirtschaftsbranche, sondern nach den unternehmensbezogenen Dienstleistungen auch eine der am kräftigsten wachsende. "Das Erreichen der 100.000er Beschäftigungsmarke im Jahr 2008 zeigt, dass der langfristig angelegte wirtschaftspolitische Kurs der Stadt Freiburg und der FWTM richtig ist und Früchte trägt", so Bernd Dallmann, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe GmbH (FWTM).

Trotz dieses Erfolgs wird nach Einschätzung der FWTM auch das südbadische Oberzentrum nicht von den Ausläufern der tiefgreifenden Finanz- und Wirtschaftskrise verschont; das hat der hiesige Arbeitsmarkt im Dezember 2008 erstmals zu spüren bekommen. Der angekündigte Arbeitsplatzabbau beim Freiburger Chiphersteller Micronas ist ein konkretes Beispiel hierfür. Es spricht aber einiges dafür, dass dies aufgrund der strukturellen Besonderheit Freiburgs mit einem geringen Anteil an Industriebeschäftigten zeitlich verzögert und in abgeschwächter Form der Fall sein wird. Der Anteil der Beschäftigten im bundesweit besonders hart von der Rezession betroffenen gewerblich-industriellen Bereich liegt in Freiburg lediglich bei 15,9 Prozent, der Anteil der im Dienstleistungsbereich Beschäftigten demgegenüber bei 84 Prozent. Insofern ist hier die "Angriffsfläche" reduziert, so Dallmann weiter. Die FWTM arbeitet derzeit an einer Abschätzung, welche Branchen in welchem Umfang von der gegenwärtigen Wirtschaftskrise betroffen sein werden, um mit geeigneten Maßnahmen dem sich abzeichnenden negativen Trend entgegenzuwirken.

Diese Pressemitteilungen könnten Sie auch interessieren

News abonnieren

Mit dem Aboservice der PresseBox, erhalten Sie tagesaktuell und zu einer gewünschten Zeit, relevante Presseinformationen aus Themengebieten, die für Sie interessant sind. Für die Zusendung der gewünschten Pressemeldungen, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse ein.

Es ist ein Fehler aufgetreten!

Vielen Dank! Sie erhalten in Kürze eine Bestätigungsemail.


Ich möchte die kostenlose Pressemail abonnieren und habe die Bedingungen hierzu gelesen und akzeptiert.