FWTM gewinnt mit Clusterinitiative "Healthcare & Economy" landesweiten Clusterwettbewerb

(PresseBox) (Freiburg, ) In der zweiten Runde des landesweiten Clusterwettbewerbs konnte erneut ein von der Freiburg Wirtschaft Touristik und Messe (FWTM) federführend erarbeitetes Konzept die Expertenjury des Wirtschaftsministeriums überzeugen. Gestern wurde in Stuttgart bekannt gegeben, dass die Freiburger Initiative "Healthcare & Economy - Region of Competence", in die die FWTM auch regionale Partner eingebunden hat, aus 20 eingereichten Wettbewerbsbeiträgen ausgewählt wurde. Ziel des Freiburger Wettbewerbsbeitrags ist die langfristige Sicherung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit und eines tragfähigen Wachstums im Bereich Gesundheitswirtschaft.

Die insgesamt 10 prämierten Wettbewerbsbeiträge haben nun die Möglichkeit, einen Antrag auf Förderung zu stellen. Die ausgezeichneten Projekte können mit bis zu 200.000 Euro über einen Zeitraum von in der Regel zwei Jahren aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) bezuschusst werden. Voraussetzung hierfür ist eine Eigenbeteiligung der an den Antragsinitiativen beteiligten Akteure aus Wirtschaft, Wissenschaft und weiteren unterstützenden Organisationen. Der regionale Eigenanteil beträgt 50 Prozent. Der Zuschuss dient dem Ausbau der Zusammenarbeit der beteiligten Unternehmen und Institutionen und der Internationalisierung dieses Wirtschaftszweiges. "Diese Prämierung ist nach dem Erfolg des Regional-Clusters 'Green City' in der ersten Runde bereits der zweite Auszeichnung auf Landesebene innerhalb von zwei Jahren", so FWTM-Geschäftsführer Dr. Bernd Dallmann.

Gemessen an ihrer wirtschaftlichen Bedeutung, den internationalen Kaufkraftpotenzialen und dem steigenden Gesundheitsbewusstsein auch in aufstrebenden Schwellenländern bietet sich eine intensivere Internationalisierung der regionalen Gesundheitswirtschaft geradezu an. Die Gesundheitswirtschaft spielt für die der Region eine herausragende Rolle. Mit 14,2 Prozent in der Wirtschaftsregion Freiburg und mehr als 20 Prozent Freiburg-Stadt ist die Gesundheitswirtschaft der beschäftigungsstärkste Wirtschaftszweig. Gleichzeitig sind die Region "Südlicher Schwarzwald" mit einer traditionsreichen Kur- und Bäderlandschaft und jährlich über 8,63 Mio. Übernachtungen und die Stadt Freiburg mit jährlich 1,25 Mio. Übernachtungen herausragende Tourismusziele. Vernetzungs- und Ansatzpunkte sind vielfältig. Sie können von der Akquisition und Behandlung ausländischer Patienten (Medizintourismus) oder dem Handel mit medizinischen Produkten über internationale Kooperationen in der klinischen Forschung bis zum Aufbau von Gesundheitsangeboten im Ausland, Beratungsdienstleistungen und Bildungsexport reichen.

Die Internationalisierung und - neben der Rehabilitation - die Konzentration auf die Medizin der Zukunft, die Gesundheitsförderung und Prävention, sowie - vor dem Hintergrund von Fachkräftemangel und längeren Lebensarbeitszeiten - die Gesunderhaltung am Arbeitsplatz sind die zentralen Gestaltungsund Handlungsfelder, die in den kommenden Jahren für die Region Freiburg erhebliche Wachstumschancen bieten werden. Vor diesem Hintergrund zielt die vorliegende Konzeption auf die Schaffung eines leistungsfähigen Clusters ab, der sich durch eine Fokussierung, Spezialisierung und Weiterentwicklung vorhandener Stärken zweier komplementärer, traditionsreicher und zukunftsfähiger Wirtschaftsbereiche der Region Freiburg auszeichnet.

Ziel dieses Clusters wird es sein, die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen und Einrichtungen innerhalb der regionalen Gesundheitswirtschaft auszubauen, die Vernetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu intensivieren und den Wissens- und Technologietransfer sowie die Umsetzung von innovativen Produkten, Technologien und Dienstleistungen voranzutreiben.

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