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Organische Leuchtdioden OLEDs - Die Zukunft des Lichtes erlebbar auf der LUMINALE 2012

OLED faszinieren Besucher der LUMINALE 2012 im Palmengarten Frankfurt am Main

(PresseBox) (Dresden, ) Flächige Leuchten in elegantem und zukunftsweisendem Design, die mit OLEDs als Leuchtquelle ausgestattet sind, faszinieren die Besucher im Palmengarten in Frankfurt am Main. COMEDD (Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden, ein Institutsteil des Fraunhofer IPMS) präsentiert auf der LUMINALE (Begleitevent der Messe Light & Building 2012) interessierten Anwendern, Designern und Leuchtenherstellern beispielhaft OLED Leuchten, in denen neuartige designorientierte, großflächige OLED-Lichtmodule zum Einsatz kommen. Diese Leuchten sind sowohl aus der Zusammenarbeit mit so renommierten Firmen wie den Deutschen Werkstätten Hellerau, als auch mit Designern wie Irena Kilibarda entstanden. Sie zeigen auf eindrucksvolle Weise kreative Gestaltungsmöglichkeiten von Leuchten, in denen diese revolutionierende Lichttechnologie verwendet wird, sowie gänzlich neue Anwendungen, wie dynamisches Licht.


Institutsleiter, Prof. Karl Leo, freut sich: "Wir sind bei COMEDD in der Lage, auf die individuellen Designwünsche unserer Kunden einzugehen und OLEDs in den unterschiedlichsten Formaten und Designs zu fertigen. So sind sogar transparente Flächen möglich, die im eingeschalteten Zustand zur Leuchte werden."

Prof. Karl Leo wurde mit zwei weiteren Wissenschaftlern im vergangenen Jahr für die Erforschung organischer Materialien mit dem Deutschen Zukunftspreis des Bundespräsidenten ausgezeichnet.

OLEDs bestehen aus hauchdünnen Schichten, die auf Glas oder Folie aufgedampft werden. Die organischen Materialien sind Kohlenstoffverbindungen, die Autolacken oder den Farben auf Straßenschildern sehr ähnlich sind.

Über COMEDD:

Dresden hat sich in den letzten Jahren zu einem Zentrum der Forschung für organische Halbleitermaterialien und Systeme entwickelt. Um die Ergebnisse in die Produktion zu überführen, ist eine weitere Optimierung der Fertigungsprozesse und die Etablierung und Erprobung erster Pilot- Fertigungsanlagen notwendig. Am Fraunhofer Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS wurde deshalb ein Center for Organic Materials and Electronic Devices Dresden (COMEDD) gegründet. COMEDD - mittlerweile ein eigener Institutsteil des Fraunhofer IPMS - kombiniert Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten zur Herstellung, Integration und Technologieentwicklung von elektronischen Bauelementen basierend auf organischen Halbleitern. Die Mission von COMEDD ist die kunden- und anwendungsspezifische Forschung, Entwicklung und Pilotfertigung von neuartigen Bausteinkonzepten und Herstellungsmethoden für diese organischen Materialien. COMEDD verkörpert ein in Europa führendes fertigungsnahes Forschungs- und Entwicklungszentrum für organische Halbleiter mit thematischer Fokussierung auf organische Leuchtdioden und Vakuumtechnologien darzustellen. In einem mehreren Reinräumen besteht die COMEDDInfrastruktur aus:

- einer Pilotlinie für die Herstellung von OLEDs auf 370 x 470 mm² großen Substraten,
- zwei Pilotlinien für 200 mm Wafer für die OLED-Integration auf CMOS-Substraten, sowie
- einer Forschungslinie für eine Rolle-zu-Rolle-Fertigung auf flexiblen Substraten.

COMEDD bietet damit vielfältige Forschungs-, Entwicklungs- und Pilotfertigungsmöglichkeiten, insbesondere für OLED-Beleuchtung, organische Solarzellen und OLED- Mikrodisplays.

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