DVB-H made in Berlin

DVB-H macht das Fernsehen mobil.

(PresseBox) (Berlin, ) Das Berliner Heinrich-Hertz-Institut zeigt auf der Internationalen Funkausstellung 2005, wie das kleinformatige Handy-Fernsehen groß heraus kommen kann.

Sie finden das Exponat im Technisch Wissenschaftlichen Forum, Halle 5.3, und auf dem Gemeinschaftsstand „DVB-T / DVB-H“, Halle 4.2.

Auf der diesjährigen IFA wird das Handy-Fernsehen DVB-H gestartet. Das Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI) hat maßgeblich die Technologie vorangetrieben, die es jetzt möglich macht, TV-Signale auf Handys oder anderen mobilen Geräten wie PDAs zu empfangen.
TV-Programme, die über das digitale DVB-T-Netz ausgestrahlt werden, können dank neuer Videokompressions- und Übertragungsverfahren empfangen werden.
Bis zu 30 TV-Programme im Taschenformat können so über einen einzigen TV-Kanal übertragen werden. Wesentliche Teile des neuen Videokompressionsstandards H.264/AVC, der Kern von DVB-H ist, wurden am HHI entwickelt, wofür die HHI-Forscher bereits den Fraunhofer-Preis 2004 erhalten haben.

Nahezu alle TV-Programme, die zur IFA in der Luft sind, werden mit
HHI-Server- und Kompressionstechnologie komprimiert und mittels des Internetprotokolls übertragen. Ebenso werden im HHI entwickelte Player zur Wiedergabe der Video- und Audiosignale auf verschiedenen Endgeräten eingesetzt.

Die Produktreife seiner Entwicklungen ist wesentlicher Ansporn für das HHI.
Konsequent ist das Institut so zum Technologielieferanten für Firmen wie T Systems, Rohde&Schwarz und Siemens geworden, die als Sendenetzbetreiber bzw.
als Hersteller von Sendeeinrichtungen und Endgeräten wesentlich am Aufbau und Betrieb des Berliner DVB-H-Dienstes beteiligt sind.

Als absolute Neuheit zeigt das HHI darüber hinaus ein Multi-Encoder-System, mit dem mehrere TV-Programme gemeinsam komprimiert werden und das durch die Ausnutzung des unterschiedlichen Datenratenbedarfs verschiedener Programme (Sportprogramme benötigen viel Datenkapazität, Zeichentrickfilme wenig) Einsparungen von bis zu 40% ermöglicht. Auf diese Weise ist es z.B. möglich, 30 statt 20 DVB-H-Programme in einem Fernsehkanal zu übertragen.

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