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Offizielle Eröffnung des Batterie-Technikums Pleißa im Beisein des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich
Bereits seit mehr als einem Jahr arbeiten die ThyssenKrupp System Engineering GmbH und das Fraunhofer IKTS gemeinsam mit den mittelständischen Unternehmen KMS Technology Center GmbH und AWEBA Werkzeugbau GmbH in dem von der sächsischen Aufbaubank geförderten Projekt »LiFab« zusammen.
Die im Projekt entwickelten Lösungsansätze für die effiziente und kostengünstige Fertigung von Lithium-Ionen-Batteriezellen werden in dem neuen 1800 m² großen Batterie-Technikum validiert und getestet. Zukünftig können so neueste Materialien und Technologien auf ihre industrielle Nutzbarkeit hin untersucht und bewertet werden. Die generierten Ergebnisse bilden die Grundlage für die Entwicklung neuer industrieller Fertigungsanlagen für Lithium-Ionen-Batterien.
Das Fraunhofer IKTS betreut im Batterie-Technikum die Prozessschritte zur Herstellung der Batterieelektroden, die maßgeblich für Leistung und Zuverlässigkeit der Batteriezellen verantwortlich sind. Dafür werden hochleistungsfähige Prozesse entwickelt, die, angepasst an optimiert aufbereitete Aktivmaterialien, eine effiziente Schlickeraufbereitung und somit einen präzisen Auftrag auf die nur wenige Mikrometer dicken Elektrodenfolien ermöglichen. In umfangreichen elektrischen Tests werden die hergestellten Elektroden hinsichtlich ihrer Funktion und Stabilität untersucht. Basierend darauf können effizientere Prozessketten definiert und zukünftig die Produktivität und Kostenstrukturen von Fertigungsanlagen maßgeblich verbessert werden.
Ministerpräsident Tillich betont, dass sich Sachsen durch die Ansiedlung namhafter Firmen aus der Batteriebranche mittlerweile zu einem Schwerpunkt dieser zukunftsweisenden Industrie entwickelt hat.
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