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Mehr Überblick in der Intralogistik - Automatische Assistenzsysteme sorgen für Sicherheit

Fraunhofer IFF auf der Automatica 2012

(PresseBox) (Magdeburg, ) Automatisierte Systeme sorgen auch in intralogistischen Prozessen für mehr Sicherheit und Qualität. Großen Anteil daran haben die wachsende Integration und Zuverlässigkeit von RFID-Lösungen und optischen Überwachungssystemen. Das Fraunhofer IFF demonstriert auf der Automatica 2012 in München zwei solcher Anwendungen, die dabei helfen, in der Produktionssteuerung und bei Betriebsprozessen den Überblick zu behalten.


RFID-Handschuh für die manuelle Fertigung

In der industriellen Produktion, insbesondere in der Massenfertigung, ist RFID mittlerweile zu einem wichtigen Element in der Qualitätssicherung geworden. In der manuellen Fertigung sind die Ansprüche an die Flexibilität, Zuverlässigkeit und Systemintegrierbarkeit von RFIDAnwendungen aber besonders hoch. Mobile Lesesysteme müssen diese Anforderungen problemlos erfüllen und dem Arbeiter zugleich volle Bewegungsfreiheit ermöglichen. Die Logistik-Experten des Fraunhofer- Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF haben mit einem »RFID-Handschuh« zu diesem Zweck ein mobiles Reader-System für die RFID-basierte Objektidentifikation entwickelt. Die Technik nutzt standardisierte Funkschnittstellen zur Kommunikation mit zentralen Systemen, wie z.B. Leitständen, ist hochperformant und lässt sich kundenindividuell anpassen. Die RFID-Spezialisten haben dabei vor allem die Unterstützung bei manuellen Tätigkeiten, wie etwa bei der Warenkommissionierung oder der Produktion, im Blick. So lassen sich mit dem »RFID-Handschuh« u.a. Bauteile im Montageprozess während des Greifens automatisch identifizieren und die korrekte Zusammenstellung von Baugruppen überprüfen.

»Virtuelle Draufsicht« für Überwachung von Logistikflächen

Für die Überwachung von Abläufen und Zuständen auf Logistikflächen stellen die Experten des Fraunhofer IFF zudem ein neues optisches Analysesystem vor. Die »Virtuelle Draufsicht« dient zur großflächigen Kontrolle und Sicherung von Betriebs- und Lagerflächen. Das System nutzt die verschiedenen Bilder stationärer Videokameras einer Anlage und verdichtet sie zu einem einzigen virtuellen Luftbild. In Echtzeit entsteht so ein eindrucksvoller Überblick über die Gesamtsituation der beobachteten Fläche. Das erleichtert deutlich beispielsweise die Analyse von Situationen auf den Verkehrs- und Bereitstellungsflächen im Logistiklager. Zur erweiterten Analyse ermöglicht das System die Lokalisierung von markierten Objekten wie Verkehrsmitteln sowie die Übertragung der gewonnenen Informationen in Augmented-Reality- Anwendungen. Abhängig von der jeweiligen Situation oder der Bewegung etwa von Betriebsmitteln auf einem Betriebsgelände lassen sich einzelne Flächen softwaregestützt auf dem Bildschirm individuell einfärben, was die Einschätzungen und Planungsprozesse in einem Leitstand vereinfacht.

Das Fraunhofer IFF auf der Automatica, 22. bis 25. Mai 2012, in Halle B3
Stand 510.

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