- Pressemitteilung BoxID 531223
Aktive Reduktion von Drehschwingungen
Der adaptive Rotationstilger ist der Lage, Drehschwingungen zu reduzieren und das selbst dann, wenn der Frequenzbereich der Drehschwingung durch eine Veränderung der Drehzahl stark variiert. Er basiert auf dem Prinzip eines Fliehkraftpendels. Durch eine gezielte motorische Verstellung der Lage der Pendelmassen kann die Tilgereingriffsfrequenz geändert und auf eine variierende Drehzahl in Echtzeit angepasst bzw. auf unterschiedliche Ordnungen abgestimmt werden.
Ein weiterer Themenschwerpunkt bei der Bearbeitung schwingungstechnischer Probleme ist die Entwicklung numerischer Verfahren zu deren Prognose. Im Rahmen eines vom BMWi geförderten Projektes werden erste Ergebnisse der Entwicklung neuer Verfahren zur effizienten Prognose vibroakustischer Eigenschaften von Schiffen schon während der Entwurfsphase präsentiert.
Schwingungen im Fokus der Wissenschaft
Auf der diesjährigen SMM stehen erneut Konzepte und Verfahren zur Prognose, Vermeidung und Reduktion von Schwingungen sowie Verfahren und Möglichkeiten zur Ermittlung strukturdynamischer und strukturmechanischer Belastungen im Fahrbetrieb im Vordergrund des Auftritts der Darmstädter Forscher. Naturwissenschaftler und Ingenieure arbeiten dabei Hand in Hand. Sie entwickeln, bewerten und realisieren spezifische Kundenlösungen für maschinenbauliche Komponenten, vor allem für Sicherheitsbauteile und sicherheitsrelevante Systeme.
Die SMM ist die führende Fachmesse für die Schiffbauindustrie mit ausgeprägtem internationalen Charakter. Besucher und Aussteller aus der ganzen Welt repräsentieren den aktuellen Zustand der Schiffs- und Werftindustrie weltweit. Keine andere Ausstellung verfügt über ein vergleichbar breites Spektrum.
Über Fraunhofer-Institut für Betriebsfestigkeit und Systemzuverlässigkeit LBF
Das Fraunhofer LBF entwickelt, bewertet und realisiert mit ganzheitlicher Kompetenz in Betriebsfestigkeit, Adaptronik, Systemzuverlässigkeit und Kunststoffen unter Leitung von Professor Holger Hanselka gemeinsam mit dem assoziierten Fachgebiet Systemzuverlässigkeit und Maschinenakustik SzM an der TU Darmstadt im Team von rund 450 Mitarbeitern maßgeschneiderte Lösungen für alle Sicherheitsbauteile - vom Werkstoff bis zum System, von der Idee bis zum Produkt. Automobil- und Nutzfahrzeugbau, Schienenverkehrstechnik, Schiffbau, Maschinen- und Anlagenbau, Luftfahrt, Energietechnik und andere Branchen nutzen die ausgewiesene Expertise und modernste Technologie auf mehr als 11 560 Quadratmeter Labor- und Versuchsfläche an den Standorten Bartningstraße und Schlossgartenstraße..
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