Genfer Autosalon: Ford präsentiert Konzeptstudie Tourneo connect mit Elektroantrieb

(PresseBox) (Köln, ) Mit einem frischen Interieur- und Karosserie-Design sowie einem besonders umweltgerechten Elektroantrieb überzeugt der neue Ford Tourneo Connect BEV (BEV = Battery Electric Vehicle), den Ford auf dem diesjährigen Genfer Automobil Salon enthüllt. Während die optischen Modifikationen noch 2009 in die Serie einfließen werden, ist über die Markteinführung des voll funktionsfähigen Elektroantriebs noch nicht entschieden. "Beim Ford Tourneo Connect BEV handelt es sich derzeit um eine Konzeptstudie, die für die ehrgeizigen Ziele der Marke in Bezug auf die Elektrifizierung von Teilen seiner europäischen Modellpalette steht. Wir werden die Resonanz des Messepublikums und der Medien auf dieses Fahrzeug mit großer Aufmerksamkeit analysieren. Bei ausreichend hoher Nachfrage könnten wir diese leise, völlig emissionsfreie Technologie schnell in die Serie übernehmen", so John Fleming, Chairman und CEO Ford Europa.

Bei dem BEV-System, das Ford jetzt im Tourneo Connect vorstellt, handelt es sich um eine Gemeinschaftsentwicklung mit Smith Electric Vehicles. Das Tochterunternehmen der britischen Tanfield Group hat als europäischer Marktführer für die Umrüstung von Nutzfahrzeugen auf batteriegestützten Elektroantrieb seit 1920 Zehntausende Fahrzeuge umgebaut. Ford kooperiert seit 2007 mit der Tanfield Group bei der Entwicklung von Elektromobilen mit Batteriespeicher.

Für Flottenkunden bietet Smith im Vereinigten Königreich sowie auf einigen anderen europäischen Märkten (allerdings nicht in Deutschland) derzeit eine Elektro-Variante des Ford Transit an. Noch in diesem Jahr soll auch ein erster Ford Transit Connect BEV in Großbritannien ausgeliefert werden. Gemeinsam mit Tanfield wird Ford den Transit Connect BEV ab 2010 auch in Nordamerika als vollwertiges Elektrofahrzeug mit Akkumulatoren als Energiespeicher auf den Markt bringen. Das in Genf vorgestellte Konzeptfahrzeug Ford Tourneo Connect BEV basiert auf dem Ford Transit Connect BEV.

Das Ford Tourneo Connect BEV-Konzeptfahrzeug nutzt mit seinem 21 kWh starken Lithium-Ionen-Phosphat-Batterie-Pack modernste Akku-Technologie. Dieser Energiespeicher treibt einen 50 kW starken Magnet-Motor an, der sein Drehmoment via Eingangsgetriebe direkt an die Halbwellen der Vorderräder überträgt. Mit einer Reichweite von 160 Kilometern pro Batteriefüllung bei einer Höchstgeschwindigkeit von 113 km/h ist die emissionsfreie und nahezu geräuschlose Elektrofahrzeugstudie prädestiniert für den urbanen Verkehr. Aus Ford-Sicht bietet sich ein solches Fahrzeug ideal als Taxi, Hotel-Shuttle oder für vergleichbare innerstädtische Einsatzprofile an. Zum Aufladen kann der Stromer an jede Standard-Steckdose angeschlossen werden. Nach sechs bis acht Stunden ist dieser Prozess abgeschlossen.

Die Ergänzung der Ford Connect-Modellfamilie (Transit Connect und Tourneo Connect) um eine Version mit Batterie-gestütztem Elektroantrieb stellt den nächsten logischen Schritt auf dem Weg zu weiter verbesserter Energie-Effizienz und nachhaltiger Mobilität dar. "Immer mehr Flottenkunden zeigen ein wachsendes Interesse an Elektrofahrzeugen. Auch für die entsprechende Pkw-Variante, also den Tourneo Connect, erkennen wir enormes Potenzial", so Derrick Kuzak, Vizepräsident Global Product Development von Ford.

Der globale Einsatz der "Connect"-Plattform ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Modelle von Ford auch weltweit ein hohes Vermarktungspotenzial besitzen. So basiert die ambitionierte Elektrofahrzeug-Strategie, die Ford im Januar 2009 auf der North American International Auto Show in Detroit verkündet hat, ebenfalls auf der "One Ford"-Produktvision des Unternehmens. In den kommenden vier Jahren wird die Marke eine ganze Reihe von rein Batterie-betriebenen E-Mobilen, Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen vorstellen. Sie werden zuerst in den USA, später auch in anderen Märkten angeboten werden.

Die in Genf präsentierte Tourneo Connect BEV-Studie präsentiert zugleich auch das neue Design, mit dem die "Connect"-Modellfamilie im weiteren Jahresverlauf auf den Markt kommen wird. Die künftigen neuen "Connect"-Erkennungsmerkmale sind unter anderem eine modifizierte Frontschürze sowie ein Kühlergrill, der die für Ford in Europa so typische Trapezform des "kinetic Design" aufgreift. Neue Hauptund Rückscheinwerfer betonen den frischeren Auftritt zusätzlich. Der ebenfalls überarbeitete Innenraum profitiert von verbesserten Sitzen und einem Armaturenbrett, das die Pkw-ähnlichen Eigenschaften der "Connect"-Modellfamilie jetzt auch optisch und haptisch betont.

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