Klinische Forschung: Zweite Ausschreibungsrunde für "KLIF" eröffnet

(PresseBox) (Wien, ) Mit der zweiten Ausschreibung werden nach 2011 weitere 3 Millionen Euro von Wissenschaftsministerium und FWF ausgelobt. Wissenschaftsminister Töchterle und FWF-Präsident Kratky unterstreichen den hohen Stellenwert der Forschung im Dienste der Patientinnen und Patienten.

Das Programm zur Klinischen Forschung (KLIF) wurde im Jahr 2011 mit den ersten 15 Bewilligungen erfolgreich gestartet. Aufgrund des großen Erfolges kamen Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle sowie FWF-Präsident Christoph Kratky überein, weitere 3 Millionen Euro für wissenschaftliche Forschung im Dienste der Patientinnen und Patienten in einer zweiten KLIF-Ausschreibungsrunde zur Verfügung zu stellen.

"Aufgrund der positiven Erfahrungen und Rückmeldungen nach der ersten Ausschreibung möchten wir hochqualitative klinische Forschung in Österreich mit weiteren drei Millionen Euro stärken. Das ist im besten Sinne des Wortes Forschung für die Menschen", so Wissenschafts- und Forschungsminister Karlheinz Töchterle. Die neu bewilligten Projekte sollen nach der kürzlich gestarteten Ausschreibung im Herbst 2012 feststehen und erneut unabhängige Gesundheitsforschung auf höchstem Niveau bringen.

KLIF hat zum Ziel, nicht auf Gewinn gerichtete, patientenorientierte klinische Forschung zu finanzieren, die von akademischen Forscherinnen und Forschern initiiert wird und die nicht unmittelbar an wirtschaftliche Verwertbarkeit geknüpft ist. Die Forschung muss Patientinnen und Patienten oder gesunde Probandinnen und Probanden involvieren und auf den Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse betreffend klinische Erscheinungsbilder, Verbesserungen in der klinischen Praxis oder neue bzw. zu ändernde Therapiekonzepte zur Verbesserung der Behandlung von Patientinnen und Patienten abzielen.

Die vom FWF organisierte zweite KLIF-Ausschreibung läuft bis 29. Februar 2012. Die Entscheidungen werden durch das Kuratorium des FWF im Oktober 2012 auf Grundlage einer internationalen Begutachtung und der Empfehlung einer internationalen Expertinnen- und Expertenjury getroffen werden.

"Ich möchte Wissenschafts- und Forschungsminister Töchterle danken, dass wir einen sinnvollen Weg gefunden haben, das ohne jeden Zweifel vorhandene Potenzial exzellenter klinischer Forschung in Österreich qualitätsorientiert weiter zu entwickeln", resümierte Christoph Kratky.

Die bereits laufenden KLIF-Projekte der ersten Runde umfassen klinische Fragestellungen in den Gebieten Krebsforschung, Rheumatologie, Neonatologie, Gynäkologie, Klinische Psychiatrie, Psychopharmakologie, Allergieforschung, Neurologie, Anästhesiologie sowie Diabetes.

Naehere Informationen zu KLIF finden Sie unter http://www.fwf.ac.at/de/projects/klinische-forschung.html

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