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Keimfreiheit an jedem neuralgischen Punkt

(PresseBox) (Wimsheim, ) Auf der Anuga FoodTec stellten die deutsch-israelischen Firmen Fischerplanning (Fischer Planung) und Beth-El Industries erstmals eine serienreife Ergänzung zu den Luft-Filtereinheiten "Sterivent" und "Laminarflow" vor. Es handelt sich dabei um eine in Verpackungsmaschinen integrierbare Ozon-Sterililisation von Bechern und Flaschen. Die Technik bietet sich nicht nur für Neuanlagen an, sie ist so konzeptioniert, dass auch der Bestand damit nachgerüstet werden kann. Die drei Komponenten "Sterivent", "Laminarflow" und "Package-Sterilizator" sorgen über die gesamte Produktions- und Abfülllinie für Getränke und Milchprodukte für keimfreie Luft.


Die "Sterivent"-Filtereinheit auf den Behältern reinigt nicht nur die Zuluft. Sie hält darüber hinaus in den Tanks einen permanenten Überdruck aufrecht: Sensoren erfassen bei sinkendem Füllstandsniveau den Druckverlust und gleichen über eine Ventilation sofort die Differenz auf einen Überdruck von 20 mbar aus. Ungefilterte Außenluft hat so keinen Zutritt. Die "Laminarflow"-Variante ist für die keimfreie Atmosphäre um Abfüll- und Verpackungsmaschinen zuständig. Das Filtersytem, dessen Konstruktions- und Sterilisationsprinzip dem "Sterivent" gleicht, umspült derartige Einrichtungen hermetisch mit absolut sauberer Luft und legt so einen Schutzschirm um die Abfüllmaschine. Unter anderem ist es bei Nestle, Coca Cola und Müller-Milch im Einsatz.

Das in Köln erstmalig präsentierte SIP-Verfahren (Sterilization in place) von Fischer Planung und Beth-El Industries nun verwendet als dritte Komponente des jetzt vollständigen Ultra-Clean-Prozesses zur Entkeimung von Bechern, Flaschen und Abdeckfolien statt Peroxid Ozon. Das Ozongas produziert ein Generator aus der Umgebungsluft direkt an der Abfüllmaschine. Der normale Stromanschluss (230 V) genügt. Jeder Becher wird vor dem Befüllen mit dem gefilterten Oxidant (Ulpa-Qualität = Ultra Low Penetration Air, Porenweite unter 0,3 µm) ausgeblasen. Anschließend saugt eine Vorrichtung das Desinfektionsmittel über einen Kohlefilter wieder ab und neutralisiert es.

Ähnlich sterilisiert die Einrichtung die Aluminium- oder die Kunststofffolie als Verschluss. Die Ozonierungsstation ist als Modul entworfen. Ihr Einbau ist nicht an die Kombination mit der Laminarflow-Filtrierung gebunden.

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