Im Atemgas nach Bakterien suchen MEDICA-Neuheit: "FAN" macht Magenspiegelung unnötig

(PresseBox) (Leipzig, ) Unangenehme Magenspiegelungen gehören der Vergangenheit an. Mit der Atemgasanalyse sind Mediziner dem Bakterium Helicobacter pylori auf der Spur, das an den meisten Magengeschwüren schuld ist. Die Leipziger Firma Fischer ANalysen Instrumente GmbH (FAN) stellt die Geräte dazu her. Am sächsischen Gemeinschaftsstand der WIrtschaftsförderung Sachsen GmbH auf der Düsseldorfer MEDICA (16. bis 19. November, Halle 3, Stand G 74) stellt "FAN" die neueste Gerätegeneration vor. Eine Magenspiegelung über einen durch Mund und Speiseröhre gesteckten Sondenschlauch ist so ziemlich das Unangehmste, dessen sich ein Patient mit dem Verdacht auf ein Magengeschwür unterziehen muss. Aber das galt eben lange als der "gerechte" Preis für eine ungesunde Lebensweise samt Streß, Rauchen und falscher Ernährung. Seit der Entdeckung des Bakteriums Helicobacter pylori durch die beiden australischen Wissenschaftler Robin Warren und Barry Marshall 1983 ist Schluss damit - mit der Mär von den Ursachen und mit der Schlauchwürgerei. Die Weltgesundheitsorganisation WHO zählt das Bakterium zu den größten Risikofaktoren für Magenkrebs. Es gilt als verantwortlich für 90 Prozent aller Zwölffingerdarm- und 80 Prozent aller Magengeschwüre, die - zu spät entdeckt - zu Magenkrebs führen, der zweithäufigsten Krebsart. Heute kann das Bakterium erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden. Deshalb erhielten die beiden Forscher 2005 den Medizin-Nobelpreis für ihre Grundlagenforschung. Um dem Bakterium auf die Spur zu kommen, ist die Magenspiegelung mittlerweile unnötig. Den Nachweis erbringt eine Atemgasanalyse. 1997 stellte die Leipziger Firma Fischer ANalysen Instrumente GmbH (FAN) seinen ersten 13/12CO2-Atemgasanalysator für die Diagnose der Helicobacter Pylori Gastritis der Öffentlichkeit vor. Auf der Medizintechnikmesse in Düsseldorf präsentiert FAN die neueste Gerätegeneration von 13C-Atemtestgeräten. Fünf verschiedene Gerätevarianten kommen sowohl dem Bedarf von niedergelassenen Ärzten als auch von kleinen und großen Kliniken entgegen. Die Fischer ANalysen Instrumente GmbH (FAN) wurde im Mai 1991 als GmbH gegründet. Sie ging aus dem "Institut für Isotopen- und Strahlenforschung" der Akademie der Wissenschaften der DDR hervor. Ihr Geschäftszweck ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von computergesteuerten Analysensystemen sowie allen peripher notwendigen Zusatzgeräten. Das Hauptprodukt sind computergesteuerte Isotopenanalysatoren für Kohlendioxid, welche Isotopieeffekte der Gase in der Absorption ausnutzen.

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