Renteneinstieg: Ruhestand kommt bei den meisten früher als gedacht

(PresseBox) (Berlin, ) In den Diskussionen um die Rente mit 67 wird häufig vergessen, dass das gesetzliche Rentenalter bereits jetzt nicht mit dem durchschnittlichen Renteneinstiegsalter übereinstimmt. Vielmehr gehen immer mehr Menschen vorzeitig in Rente und riskieren dabei Abstriche bei der Rente. Für einige Rentner bedeutet dies sogar den Weg in die Altersarmut. Dabei ist die vorzeitige Rente längst nicht immer eine freiwillige Entscheidung.

Im Jahr 2010 bezogen fast 674.000 Menschen erstmals eine Altersrente. Immerhin knapp die Hälfte davon und zwar 320.000 Menschen (47,5 Prozent) mussten dabei eine geringere Rente hinnehmen, weil sie vorzeitig und nicht erst im Alter von 65 Jahren in die Rente gegangen sind. Im Jahr 2000 lag der Anteil noch bei 14,5 Prozent und somit einem Drittel des heutigen Werts. Die Tendenz geht also zur Frührente. Da das Renteneinstiegsalter auf der anderen Seite stufenweise angehoben wird, ist damit zu rechnen, dass immer mehr Menschen nicht in der Lage sein werden ohne Abstriche in die Rente überzugehen. Kritik hierzu: http://www.dihk.de/themenfelder/wirtschaftspolitik/news?m=2012-01-03-wjd

Viele "Frührentner" haben dabei nur sehr wenig Wahl. So kommt es leider vor, dass ältere Arbeitnehmer trotz langjähriger Berufserfahrung ihre Anstellung verlieren. Zwar ist das Alter hierbei oft der Grund für den Jobverlust, Arbeitgeber tendieren allerdings dazu, einen anderen Grund zu benennen, da man sonst die Möglichkeit hat die Kündigung anzufechten. Oft ist es schwer bis unmöglich dann erneut eine Arbeitsstelle zu finden, so dass nicht selten der Renteneinstieg erfolgt. Aber auch der freiwillige vorzeitige Ruhestand ist keine Seltenheit. Dies geschieht aber meist eher dann, wenn genug Kapital vorhanden ist, beziehungsweise auf eine Altersvorsorge wie eine private Rentenversicherung zurückgegriffen werden kann, um die finanziellen Nachteile eines verfrühten Rentenbeginns auszugleichen.

Denn diese sind je nachdem in welchem Alter man in die Rente eingeht und wie viel Rente bei normalem Renteneinstieg angefallen wären zum Teil enorm. Die Anzahl der Bürger, die aufgrund von Altersarmut auf die staatliche Sozialleistung der Grundsicherung angewiesen sind, steigt daher auch weiter an. Im Jahr 2011 waren es 797.000 Menschen, die aufgrund von Berufsunfähigkeit oder geringer Rentenleistungen, nicht in der Lage waren, ihren Lebensunterhalt selbst zu bestreiten und daher auf die Grundsicherung zurückgreifen mussten.

Angesichts dieser Zahlen wird die private Altersvorsorge immer wichtiger. Mit einer privaten Rentenversicherung (http://www.finanzen.de/rentenversicherung.html) kann man beispielsweise die spätere Rente effektiv ergänzen und so Altersarmut vorbeugen - selbst dann wenn Sie vorzeitig in Rente gehen und daher Rentenkürzungen hinnehmen müssen. Hierbei sollten Sie allerdings auf eine fachgerechte Beratung durch einen Experten zurückgreifen, um die optimale Altersvorsorgelösung für Ihre Ansprüche zu finden.

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