Fiducia IT AG setzt neue Banken- und Kapitaladäquanzrichtlinie CRD 2 um

Neue Anforderungen an das Meldewesen der Banken

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Rechtzeitig zum Beginn des 4. Quartals 2010 hat die Fiducia IT AG ihre zentralen Meldewesenprogramme umgestellt und die Änderungen der Anzeige- und Anrechnungsvorschriften für die Groß- und Millionenkreditverordnung sowie die veränderten Großkreditgrenzen für das 4. Quartal 2010 umgesetzt.

Die internationale Finanzmarktkrise führte auf EU-Ebene zu zahlreichen Anpassungen in den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Eine davon ist die Capital Requirement Directive CRD 2. Sie ist von der Bundesrepublik Deutschland bis zum 31. Oktober 2010 in nationales Recht umzusetzen und ab dem 31. Dezember 2010 anzuwenden. Für Banken bedeutet CRD 2 umfangreichen Neuerungen in den Groß- und Millionenkreditanzeigen sowie der damit zusammenhängenden Kreditüberwachung. Die Fiducia IT AG setzt die Anforderungen in mehreren Stufen um.

Bereits im August rüstete der IT-Dienstleister seine Kunden mit der Möglichkeit aus, neue Kreditnehmereinheitenarten in den Personenstammdaten zu erfassen. Die neuen gesetzlichen Regelungen schreiben vor, dass Kreditnehmer zusammengerechnet werden, wenn sie finanziell voneinander abhängig sind oder eine gemeinsame Refinanzierungsquelle besitzen. Im Oktober folgten die Änderungen der Anzeige- und Anrechnungsvorschriften für die Groß- und Millionenkreditmeldungen sowie die veränderten Großkreditgrenzen. Die neuen Anzeige- und Anrechnungsbeträge fließen seit dem 1. Oktober in die tägliche Kreditüberwachung ein.

Zum Jahresende folgen die geänderten Formulare der Groß- und Millionenkreditverordnung und der Solvabilitätsverordnung. Darüber hinaus werden die Eigenmittelberechnung angepasst und Änderungen an der Eigenmittelunterlegung von Risikopositionen vorgenommen.

Fiducia IT AG

Die Fiducia IT AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist der größte Dienstleister für Informationstechnologie (IT) im Finanzverbund der Volksbanken und Raiffeisenbanken und zählt auch bundesweit zu den Top Ten. Rund 710 Kreditgenossenschaften sowie 60 Privatbanken nutzen die IT-Lösungen der Fiducia und vertrauen dem hohen Sicherheitsstandard der Karlsruher Rechenzentrale. Darüber hinaus profitieren auch öffentliche Verwaltungen und Unternehmen wie der Südwestrundfunk (SWR) vom Know-how und der Infrastruktur der Fiducia. Aktuell verwaltet die Fiducia rund 66 Millionen Konten, verarbeitet jährlich über 18 Milliarden Transaktionen, betreut rund 100.000 Bankarbeitsplätze und gewährleistet an ihren 23.000 Selbstbedienungsgeräten auch die reibungslose Versorgung der Bankkunden mit Bargeld. Zudem bietet die Fiducia mit der mobileTAN das zur Zeit sicherste, TÜV-zertifizierte Verfahren für Online-Banking. Die Fiducia betreibt zwei Hochsicherheitsrechenzentren und bietet ihren Partnerbanken mit der IT-Lösung "agree" eines der führenden Banksysteme, das von rund 770 Instituten genutzt wird. Einschließlich ihrer Tochterunternehmen beschäftigt die Fiducia IT AG rund 2.900 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von über 683 Millionen Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fiducia.de.

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