FIDUCIA Partnerbanken profitieren von guter Geschäftsentwicklung 2008

Umsatz trotz Preissenkung annähernd auf Vorjahresniveau - Sonderdividende für Aktionäre

(PresseBox) (Karlsruhe, ) Die FIDUCIA IT AG, größter IT-Dienstleister im genossenschaftlichen Finanzverbund mit Hauptsitz in Karlsruhe, blickt zufrieden auf das Geschäftsjahr 2008 zurück. Wie das Unternehmen auf seiner Hauptversammlung am Donnerstag, 18. Juni, in Karlsruhe mitteilte, lag der Umsatz in der Berichtsperiode bei rund 637 Millionen Euro und damit nur geringfügig unter dem Vorjahreswert (minus 1,7 Prozent). "Angesichts der umfangreichen Preissenkungen, die wir unseren Partnerbanken auch 2008 weitergegeben haben, können wir erneut von einem erfolgreichen Jahr sprechen", betonte Michael Krings, Vorsitzender des Vorstands der FIDUCIA IT AG. So hat die Karlsruher Rechenzentrale die von ihr betreuten 737 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 53 Privatbanken im Berichtsjahr um Kosten von rund 80 Millionen Euro entlastet - überwiegend aus gehobenen Synergien sowie Einsparungen durch die vollständige Umstellung aller Partnerbanken auf das hauseigene Bankensystem "agree". Und zusätzlich hat die FIDUCIA auch im laufenden Jahr ihre Partnerinstitute bereits mit einer einmaligen Sonderzahlung von 15 Millionen Euro unterstützt. Darüber hinaus schüttet die FIDUCIA neben der Dividende von 3,60 Euro je Stückaktie auch eine Sonderdividende in gleicher Höhe an ihre Aktionäre aus.

"All diese Maßnahmen spiegeln unsere Philosophie wider, im Sinne des genossenschaftlichen Gedankens die Wirtschaftskraft unserer Anteilseigner zu stärken, anstatt den eigenen Unternehmensgewinn zu maximieren", sagte Krings. Insgesamt hat die FIDUCIA ihre Partnerbanken seit 2007 um Kosten von rund 125 Millionen Euro entlastet, davon gab das Unternehmen alleine 30 Millionen Euro in Form von Sachleistungen weiter, etwa als kostenneutrale Leistungserweiterungen, den Ausbau des FIDUCIA Netzes oder durch kostenlose Funktionserweiterungen des Systems agree.

Aktuelle Geschäftsentwicklung im Plan

Mit Blick auf die aktuelle Geschäftsentwicklung im ersten Quartal sieht Michael Krings die FIDUCIA auf dem richtigen Kurs: "Wir liegen absolut im Plan und können mit gutem Gewissen davon ausgehen, dass wir die für 2009 gesteckten finanziellen Ziele erreichen. Und auch im kommenden Jahr wird sich diese positive Entwicklung fortsetzen." Hierzu beigetragen hat laut Krings auch die konsequente Umsetzung des Kostensenkungsprogramms innerhalb der FIDUCIA. Abläufe und Prozesse werden dabei permanent auf den Prüfstand gestellt, weiterentwickelt und verschlankt. "Wir orientieren uns hier strikt an den bestmöglichen Ansätzen und stellen uns dem Vergleich mit den Referenzwerten unserer Branche", betonte der FIDUCIA Chef.

FIDUCIA Systeme erhöhen nachhaltig die Produktivität der Partnerbanken

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sieht Krings die FIDUCIA in der Verantwortung, einen Beitrag zur Verbesserung der Ertragslage ihrer Partnerbanken zu leisten. Dies beinhaltet zum einen die Weitergabe von Kostenvorteilen, zum anderen aber ist die Leistungsfähigkeit von agree als das bundesweit führende Bankensystem weiterzuentwickeln. Hierzu gehört sowohl eine verbesserte Benutzerfreundlichkeit der Anwendungen als auch die Modernisierung des vorhandenen Basissystems oder die Unterstützung des Produktvertriebs über das Internet.

"Unser Ziel ist es, technische Lösungen anzubieten, die die Prozesse rund um Vertrieb, Steuerung und Produktion in unseren Banken konsequent verschlanken und so deren Produktivität in der Sachbearbeitung nachhaltig erhöhen. Das ist unser ureigener Auftrag, und darin liegt unsere Kernkompetenz", sagte Krings. So lassen sich etwa die Kontoanlage für Festgeld sowie die zugehörigen Buchungen dank agree komplett automatisiert im Internet abwickeln. Dies spart Kosten und erhöht die Flexibilität der Bank, rasch auf Angebote der Wettbewerber zu reagieren. Darüber hinaus sind in agree seit 2008 standardisierte Referenzprozesse hinterlegt, die in einem bundesweiten Projekt ("VR-Process") des genossenschaftlichen Finanzverbundes erarbeitet wurden. Sie garantieren schlanke, zeit- und kostensparende Abläufe, etwa bei der Kontoeröffnung, der Bearbeitung einer privaten Baufinanzierung, der Abwicklung des Zahlungsverkehrs oder bei der Vergabe eines Anschaffungsdarlehens. "Mit der Initiierung, der Begleitung und der Umsetzung all dieser Maßnahmen unterstützt die FIDUCIA ihre Partnerbanken dabei, ihr Geschäft effizienter und damit wettbewerbsfähiger abzuwickeln", unterstrich Krings. Und dass die Bemühungen der FIDUCIA auch honoriert werden, zeigte Mitte Juni das Ergebnis der jüngsten Kundenbefragung. Darin erzielte der Karlsruher IT-Dienstleister mit Blick auf die Kundenzufriedenheit und -loyalität zum zweiten Mal in Folge einen deutlichen Sprung nach oben, ausgehend von einem ohnehin schon beachtlichen Niveau.

Servicegesellschaft zur Auslagerung von Geschäftsprozessen gegründet

Gemeinsam mit der Berliner Volksbank eG hat sich die FIDUCIA im Berichtsjahr am Projekt zur Gründung einer Servicegesellschaft für Banken beteiligt, die im April 2009 ihre Arbeit aufgenommen hat. Die neue VR Finanzdienstleistung GmbH (Berlin) erledigt dabei komplett sämtliche Verwaltungsarbeiten, die in der Bank etwa im Rahmen der Geldanlage oder der Kreditvergabe anfallen. Auch hier übernimmt das FIDUCIA Bankensystem agree eine tragende Rolle. Es bildet sowohl für die Bankberater mit Kundenkontakt vor Ort als auch für die Mitarbeiter der Servicegesellschaft die zentrale Plattform: Beide können damit die ihnen zugeordneten Prozessschritte eines Vorgangs im selben System erfassen und weiterverarbeiten. Die Leistungen der VR Finanzdienstleistung GmbH stehen auch anderen Partnerbanken der FIDUCIA offen. Zudem arbeitet der Karlsruher IT-Dienstleister auch an einem alternativen Outsourcingangebot. "Wir möchten uns nicht nur konsequent auf die Konsolidierung der Informationstechnologie bei unseren Partnern ausrichten. Wir wollen zudem frühzeitig alle Anforderungen an die Weiterentwicklung unseres Bankensystems identifizieren, um die Standardisierung der Geschäftsprozesse für unsere Institute voranzutreiben", sagte Krings, der ein zunehmendes Interesse der Banken am Thema Auslagerung von Prozessen prognostiziert.

Neue Mitglieder des Aufsichtsrats und gewählt

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats der FIDUCIA IT AG, Erwin Kuhn, legte am Tag der Hauptversammlung satzungsgemäß sein Mandat nieder. Nach der Fusion der beiden Genossenschaftsverbände im Land hatte er sich als Präsident des Württembergischen Genossenschaftsverbandes e. V. (Stuttgart) Ende März wie geplant aus seinem Hauptamt in den Ruhestand verabschiedet. Kuhn gehörte dem Gremium seit September 2001 an, seit Juni 2005 hatte er dessen Vorsitz inne. Mit der diesjährigen Hauptversammlung endete zudem die Amtszeit im FIDUCIA Aufsichtsrat von Uwe Fröhlich, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e. V. (Berlin). Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Wolfgang Klotz, Vorstandsvorsitzender der Vereinigten Volksbank AG, Sindelfingen, sowie Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der WGZ BANK AG (Düsseldorf) und designiertes Vorstandsmitglied der DZ BANK AG (Frankfurt a. M.).

Neuer Aufsichtsratsvorsitzender der FIDUCIA ist ab dem 18. Juni 2009 Gregor Scheller, Vorsitzender des Vorstandes der Volksbank Forchheim eG; als seine Vertreter wurden Peter Völker, Vorstand der Frankfurter Volksbank eG, und Alexander Fuchs, FIDUCIA IT AG, gewählt.

Fiducia IT AG

Die FIDUCIA Gruppe mit Hauptsitz in Karlsruhe ist einer der führenden IT-Dienstleister in Deutschland sowie IT-Competence Center und größter IT-Dienstleister im genossenschaftlichen FinanzVerbund. Bestehend aus der FIDUCIA IT AG sowie deren Tochter- und Beteiligungsunternehmen bietet das Unternehmen ein umfassendes Dienstleistungsspektrum auf dem Gebiet der Informationstechnologie an. Das Kerngeschäft der FIDUCIA Gruppe ist die Erbringung von IT-Leistungen für rund 750 Genossenschaftsbanken, für die Zentralinstitute und Unternehmen im genossenschaftlichen FinanzVerbund sowie für Privatbanken. Auch Öffentliche Verwaltungen und Industrieunternehmen zählen zu den Kunden der FIDUCIA Gruppe. Die Kernkompetenzen der FIDUCIA liegen im Rechenzentrumsbetrieb auf höchstem Sicherheitsniveau unter Einsatz moderner Großrechner-Technologie, Open-System- und Unix-Technologie sowie in der Entwicklung und Implementierung integrierter IT-Lösungen. Mit dem Banksystem agree bietet die FIDUCIA ein hochmodernes, integriertes Kernbanksystem, das von rund 800 Banken eingesetzt wird. Im Geschäftsjahr 2008 erwirtschaftete die FIDUCIA Gruppe mit knapp 2.800 Mitarbeitern einen Umsatz von 682 Millionen Euro.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.fiducia.de.

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