KORDOBA neuer Outsourcing-Dienstleister von Cortal Consors: IT-Migrationsprojekt erfolgreich abgeschlossen

(PresseBox) (München, ) „Es erfüllt uns mit besonderem Stolz, dass wir eines der größten deutschen IT-Migrationsprojekte bei einer Bank in den letzten Jahren erfolgreich abgeschlossen haben“, so lautet das positive Fazit von Dr. Manuel Joiko, Sprecher der Geschäftsführung von KORDOBA, dem führenden Softwarehaus im deutschen Bankenmarkt. KORDOBA hat den Betrieb aller Core-Banking- und Wertpapier-Applikationen für die deutsche Niederlassung von Cortal Consors vom bisherigen Provider Accenture übernommen. Die Software für das sogenannte Core-Banking deckt die zentralen Prozesse jeder Bank ab, beispielsweise die Verwaltung von Giro-, Anlage- oder Kreditkonten. Mit der Wertpapierlösung KORDOBA Global Securities (KG-S) wird das komplette Wertpapiergeschäft von Cortal Consors abgewickelt. Der Providerwechsel verlief reibungslos. Die Outsourcing-Vereinbarung zwischen Cortal Consors und KORDOBA gilt für 10 Jahre, das Vertragsvolumen beläuft sich auf rund 100 Millionen Euro.

Das Migrationsprojekt im Überblick:

Das Projekt, das im März 2004 startete, wurde im Oktober 2005 erfolgreich beendet. Bei der Migration wurden etwa 500.000 Depots und ebenso viele Konten migriert.

Die Umstellung erstreckte sich auf rund 8.500 einzelne Softwareelemente. Darüber hinaus wurde im Rahmen des Projektes ein Plattformwechsel realisiert. Das bisherige Wertpapierabwicklungs-system auf BS2000 wurde erfolgreich durch das neue System auf Unix abgelöst.

Die zentralen Gründe von Cortal Consors für die neue Outsourcing-Vereinbarung betrafen die Bereiche Kosten, Funktionalität, Automatisierungsgrad, Stabilität und Performance. So muss beispielsweise die bei Cortal Consors eingesetzte Wertpapierlösung die Massenabwicklung von Wertpapiergeschäften sicherstellen. Das System ist darauf ausgelegt, bis zu 120.000 Wertpapier-Orders pro Tag abzuwickeln, um auch besondere Börsensituationen problemlos bewältigen zu können.

Der neue Outsourcing-Vertrag markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein in der langjährigen und erfolgreichen Partnerschaft zwischen Cortal Consors und KORDOBA.

Das Migrationsprojekt im Einzelnen:

Im Rahmen des Projektes wurde nicht nur der komplette Betrieb – einschließlich des Application Managements – des Core-Banking-Systems KORDOBA Classic und der Wertpapierlösung KORDOBA Global Securities (K-GS) an KORDOBA übertragen, sondern auch ein Plattformwechsel vorgenommen. K-GS wurde von BS2000 auf Unix portiert.

Während der Umstellung mussten insgesamt 8.691 Softwareelemente übernommen werden, darunter 358 neu im Projekt entwickelte, um die kundenindividuellen Anforderungen adäquat zu erfüllen. Es wurden etwa 500.000 Depots und ebenso viele Konten migriert.

Das Projekt startete im März 2004 und wurde im Oktober 2005 termingerecht abgeschlossen. Die Gesamtprojektleitung für die 6 Teilprojekte lag bei KORDOBA. Eingebunden in das Projekt waren Mitarbeiter von Cortal Consors, KORDOBA und deren Partnern.

Für die Projektsteuerung, zum Beispiel die Issue- und Change-Request-Verfolgung oder das Test- und Defect-Management, wurden marktführende Tools eingesetzt.

Ausschlaggebende Faktoren für den Provider-Wechsel waren aus Sicht von Cortal Consors Kostenreduzierung, funktionale Verbesserungen und Performance-Steigerung. Das variable Preismodell von KORDOBA führt auf Kundenseite zu einer Flexibilisierung der Kosten. Zu den funktionalen Verbesserungen gehören der höhere Automatisierungsgrad des neuen Wertpapier- und Backend-Systems sowie neue betriebswirtschaftliche Funktionalitäten im Wertpapier-Bereich, wie zum Beispiel die verbesserte Automatisierung der Fondsabwicklung. Durch die moderne Systemarchitektur von K-GS auf Unix werden schnellere Orderdurchlaufzeiten erreicht.

Franz Baur, Vorstand IT/CIO von Cortal Consors: „Ein spannendes Wochenende und aufregende Tage liegen hinter uns. Das Wichtigste ist: Die KORDOBA Migration wurde erfolgreich abgeschlossen. Nicht wenige haben mitgeholfen und für alle Beteiligten war es ein wichtiger Meilenstein in ihrem beruflichen Werdegang. Eine Erfahrung, die man wohl nur einmal macht und die uns zu einem echten Team zusammengeschweißt hat. Der Einsatz der KORDOBA Standardsoftware und das Outsourcing des IT-Betriebes führen für uns zu einer variabilisierten Kostenstruktur. Damit können wir flexibel auf sich ändernde Marktbedingungen reagieren und dies wird unsere Wettbewerbsposition weiter signifikant verbessern.“

Heinz Bickert, Geschäftsführer bei KORDOBA: „Die Zusammenarbeit mit den Kollegen von Cortal Consors bei der Betriebseinführung war sehr erfolgreich und darüber hinaus für die beteiligten Kollegen von KORDOBA und mich auch menschlich eine überaus positive Erfahrung. Die hohen Herausforderungen konnten durch gemeinsames konstruktives Arbeiten und eine offene Kommunikation bewältigt werden. Das Ergebnis bildet auch für die kommenden Jahre eine mehr als tragfähige Basis. Wir haben es als Team geschafft, dahin zu kommen, wo wir heute stehen und dürfen den Erfolg nun auch gemeinsam genießen. Ich freue mich auf die kommende Zusammenarbeit im täglichen Betrieb und in weiteren interessanten Projekten mit Cortal Consors.“

Ausblick: in einem nächsten Schritt erfolgt bis Anfang 2007 die Portierung des Core-Banking-Systems KORDOBA Classic von BS2000 auf Unix. Darüber hinaus ist geplant, künftig auf Basis der neuen Architektur und des mandantenfähigen Systems im Rahmen einer Kooperation zwischen Cortal Consors und KORDOBA ein Business Process Outsourcing-Angebot (BPO) zu gestalten: für die Auslagerung von Abwicklungsprozessen im Wertpapier-Bereich. Cortal Consors übernimmt dabei die prozessuale, betriebswirtschaftliche Abwicklung und KORDOBA wird die IT-Systeme betreiben.

KORDOBA Classic und KORDOBA Global Securities sind im Einsatz bei Privat- und Regionalbanken mit Filialstruktur, bei Universalbanken sowie Direktbanken und -brokern. Um den unterschiedlichen Kundenanforderungen gerecht zu werden, bietet KORDOBA die Lösungen sowohl für den Eigenbetrieb als auch im KORDOBA-eigenen Outsourcing-Rechenzentrum an.

Fidelity Information Services KORDOBA GmbH

Die KORDOBA GmbH & Co. KG (KORDOBA KG) mit Sitz in München gilt als führendes Softwarehaus im deutschen Bankenmarkt. Sie ist eine Beteiligungsgesellschaft von Fidelity Information Services, Inc. (74,9 %) und Siemens Business Services GmbH & Co. OHG (25,1 %). Bereits 1982 wurde die KORDOBA Software durch die Siemens AG am Markt eingeführt. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen zur Zeit rund 320 Mitarbeiter. Die ganzheitliche Geschäftsverantwortung des Unternehmens erstreckt sich vom Consulting über Development bis hin zum Outsourcing. Das Produkt-Portfolio umfasst das plattformunabhängige Core Banking System KORDOBA® Classic sowie buchungskernneutrale Lösungen der Produktlinie KORDOBA® Spirit für die Bereiche „Wertpapiergeschäft“, „Rechnungswesen, Controlling und Meldewesen“ sowie „Steuerung und Autorisierung von SB-Geräten“.Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kordoba.de.

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