Praxisbezug und Internationalität sind ausschlaggebende Kriterien

(PresseBox) (Elmshorn/Hamburg, ) .
- Nordakademie Elmshorn erhielt für ihren MBA-Studiengang als erste deutsche Hochschule das Premium-Siegel der Foundation for International Business Administration Accreditation (FIBAA)

Christine Bauhofer wollte es einfach noch mal wissen. Die promovierte Chemikerin hatte bereits einige Jahre Berufspraxis erfolgreich absolviert, als sie nach einer weiteren Herausforderung suchte: "Ich hatte bisher kaum Einblicke in betriebswirtschaftliche Abläufe und wollte einfach mehr darüber erfahren." Kurzerhand entschloss sich die Naturwissenschaftlerin, ein berufsbegleitendes MBA-Programm (Master of Business Administration) zu absolvieren. Im Ausland wollte sie das aus familiären Gründen nicht tun, also checkte sie die nationalen Programm-Angebote. Sie entschied sich schließlich für die Nordakademie, Hochschule der Wirtschaft, in Elmshorn. Ihr Arbeitgeber, eine wissenschaftliche Softwareschmiede in Hamburg, wollte sich an den Studiengebühren in Höhe von 15.000 Euro nicht beteiligen. Allerdings zeigte er Verständnis in Sachen Arbeitszeit und gab ihr für die zwei Präsenzwochen pro Semester an der Hochschule sowie für diverse Studienreisen ins Ausland frei, was schließlich durch einen Mix aus Überstundenausgleich und Urlaub geregelt wurde.

Seit wenigen Monaten hat Christine Bauhofer ihren MBA-Abschluss in der Tasche. Ihre Investition erwies sich als Karriereturbo, denn seit einigen Wochen ist sie in einer verantwortungsvollen Position bei der Hamburger Hafen & Logistik AG (HHLA) im Personalmanagement tätig. Ihren jüngeren Kollegen kann sie das MBA-Studium nur empfehlen: "Was mir da besonders gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass die Dozenten viel Wert auf Soft Skills legten, was nicht an allen Hochschulen der Fall ist", erklärt die gelernte Chemikerin.

"Unser international vergleichbarer Standard ist wohl auch der Grund dafür, dass die FIBAA (Foundation for International Business Administration Accreditation) unseren MBA-Studiengang kürzlich als ersten an einer deutschen Hochschule mit dem Premium-Siegel der FIBAA ausgezeichnet hat", sagt Jörg Meier, Kanzler der Nordakademie. Beim Studienkonzept, so der Kanzler weiter, habe man von Anfang an besonders auf Berufsbegleitung und Internationalität gesetzt. Neben Professoren der Nordakademie unterrichten in dem zweijährigen Programm auch ein Dutzend Gastdozenten ausländischer Universitäten und Business Schools aus insgesamt neun Ländern (u. a. USA, Schweiz, Großbritannien, Irland, Portugal, Frankreich). Zudem haben die Studierenden die Möglichkeit, im Rahmen von drei "International Weeks" in China, Mexiko und Russland Wissenschaft und Wirtschaft im Ausland kennenzulernen.

"Das Premium-Siegel der FIBAA ist eine gute Sache und wertet einen in Deutschland erworbenen MBA-Abschluss auf", meint Michael Tippmann, Mitglied der Geschäftsleitung von Kienbaum International in Berlin. Er ist sicher, dass ein Master of Business Administration Studiengang sich in den nächsten Jahren zum Incentive für High Potentials entwickeln wird. Deshalb, so Tippmann, seien Unternehmen gut beraten, wenn sie ihren Mitarbeitern die Chance geben, ein entsprechendes Programm zu absolvieren. Der Personalberater warnt allerdings davor, das Studium an einer nicht anerkannten Einrichtung zu beginnen: "Das kostet in der Regel viel Geld und schadet letztlich der Karriere. Denn fast alle Personalberater haben sogenannte 'Schwarze Listen', auf denen die Institutionen stehen, die keinen qualifizierten Abschluss anbieten", weiß der Personalexperte.

Auch für Eckhard Rüder, Personalchef bei der Dräger Sicherheitstechnik in Lübeck, zählt nur der MBA-Abschluss an einer renommierten Hochschule, deren Qualitätsstandards anerkannt sind. Von einem Fernstudium rät Rüder ab: "Das ist vööllig wertlos, wenn man bedenkt, dass, wie in den USA geschehen, sogar eine Hauskatze einen MBA-Titel via Internet-Studium bekommen kann." Generell fördern die Drägerwerke MBA-Maßnahmen, zahlen sogar die Hälfte der Studiengebühren. Grundsätzlich muss diese Zusatzausbildung allerdings in der Freizeit gemacht werden, wobei schon mal ein freier Tag genommen werden kann, der nicht auf den Urlaub angerechnet wird. Ein höheres Gehalt, so der Personalchef, sei mit dem MBA-Abschluss nicht automatisch verbunden.

Fakt ist für den Personalchef, dass Führungskräfte heute mehr denn je generalistisch ausgerichtet sein müssen, um ein breites Wissensspektrum zu haben. So würde es nicht funktionieren, wenn der Marketing-Mann überhaupt keine Ahnung von Controlling-Aspekten habe, von Change-Management oder von übergeordneten betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Zusammenhängen. Gerade Mitarbeiter, die Führungsrollen übernehmen wollen, die in verschiedenen Funktionen gemanagt werden müssen, sei eine MBA-Ausbildung von Vorteil, erläutert Rüder. In die Tiefe gehendes Wissen habe einen wesentlich höheren Stellenwert als noch vor einigen Jahren. "Führungskräfte", so der Personalverantwortliche, "sind heute Business-Partner in einem Unternehmen. Das ist eine Herausforderung, die wir früher nicht kannten."

Mit seinen Ansichten steht Eckhard Rüder nicht allein, denn für viele Unternehmen ist ein MBA ein immer mehr akzeptiertes Instrument der Personalentwicklung. Zu diesem Ergebnis kommt auch die Goethe Business School die gemeinsam mit der Deutschen Telekom schon vor einiger Zeit eine Studie zum Thema MBA herausgegeben hat. Darin wird deutlich, dass die Akzeptanz von MBA-Programmen als Weiterbildungsmaßnahme gestiegen ist und künftig weiter steigen wird. 81 Prozent der an der Studie beteiligten 87 Unternehmen gaben sogar an, ihren Beschäftigten die Teilnahme an MBA-Programmen zu ermöglichen. Betroffen sind davon 80 Prozent der Führungskräfte sowie 57 Prozent außertarifliche Experten. Als Teilnahmebedingung an einem MBA-Programm erwarten 97 Prozent der befragten Unternehmen eine herausragende Leistung von ihren Mitarbeitern. Daneben spielen längere Unternehmenszugehörigkeit (78 Prozent) und vorhandenes Führungspotenzial (77 Prozent) eine wichtige Rolle. Für 75 Prozent der Unternehmen ist allerdings die Eigeninitiative des Mitarbeiters ein wichtiger Entscheidungsgrund. Bei der Auswahl der Hochschule stehen die Internationalität mit 79 Prozent sowie Praxisnähe des Studiums mit 64 Prozent ganz oben auf der Liste der Auswahlkriterien.

NORDAKADEMIE gemeinnützige Aktiengesellschaft

Die 1992 gegründete NORDAKADEMIE Hochschule der Wirtschaft gehört mit insgesamt gut 900 Studierenden zu den größten privaten Hochschulen in Deutschland. Sie bietet neben einem berufsbegleitenden MBA-Studiengang die drei dualen Bachelor-Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik an. Zu den mehr als 400 Kooperationsunter-nehmen der Hochschule der Wirtschaft gehören Unternehmen wie z. B. Airbus Deutschland, Gruner+Jahr, Dräger, Hauni, Otto, ExxonMobil, der Axel Springer Verlag und Olympus Europa. Die NORDAKADEMIE finanziert ausschließlich durch die von den Unternehmen getragenen Studiengebühren und arbeitet vollständig unabhängig von staatlichen Zuschüssen.

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