Faro-Messsystem sichert die Qualität des BMW X3 bei Magna Steyr

(PresseBox) (Stuttgart, ) Seit Mai 2003 setzt MAGNA STEYR im Werk Graz im Rahmen der Fertigung des BMW X3 einen mobilen FaroArm der Titanium-Serie mit einem Messbereich von 3,0 m in der Analyse- und Prozesstechnik zur Qualitätssicherung ein.
Martin Gutmann, Analyse-Techniker, erläutert die Entscheidung für das Messsystem von FARO: „Wir hatten mit dem FaroArm hier im Hause bereits positive Erfahrungen gemacht. Er bietet nicht nur ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis, sondern wir waren zudem auch schon in die Software und die Daten-Auswertung eingearbeitet. Hinzu kommt, dass andere mobile Messsysteme an unserem Standort nicht überzeugen konnten.“
Das Anwendungsspektrum des FaroArms in der Analyse- und Prozesstechnik ist vielfältig. Zum Einsatz kommt der Messarm sowohl im Rahmen von Analyse-Zwecken, also wenn die Ursache einer Abweichung auf die Lage oder Form von einem oder mehreren Bauteilen zu-rückzuführen ist, als auch zur Datenerfassung. Dies erfolgt, wenn Bauteile als Erstmuster dargestellt wurden und/oder Änderungen der Konstruktion mittels VDA-Daten übermittelt werden sollen. Die Resultate dienen als Dokumentationsmedium zur Untermauerung von Untersuchungsergebnissen. Genutzt wird das Messsystem gleichermaßen bei Interieur- wie auch bei Exterieur-Messungen. Auch an der Linie wurde der FaroArm schon zur Abstim-mung einer Anlage eingesetzt.
Typische Anwendungsfälle des Arms sind Vermessungen von Bauteilen als Einzelteile, wenn der Messbericht des Lieferanten ausbleibt, jedoch Ursachenanalyse betrieben werden muss. So wurde bereits eine Fußabstützung im Stirnwandbereich vermessen. Im Interieurbereich kommt es ebenfalls hin und wieder zu Abweichungen im Zusammenspiel der Bauteile, bei-spielsweise am Tragrohr, in der Struktur. Regelmäßig wird der FaroArm auch für Messungen unter dem Auto genutzt. So werden die CAD-Daten an der Abgasanlage verglichen. Bei Neuanläufen, wenn beispielsweise eine neue Motorisierung angeboten wird, vermessen die Grazer zudem häufig die Motorlagerungen, die sich dann ebenfalls ändern.
Das Faro-Messsystem hat sich in der Analyse- und Prozesstechnik auf jeden Fall bewährt. Der Messarm ist mobil und sehr wendig, dadurch können die Ausrichtung und Messungen bei guter Genauigkeit über einen großen Einsatzbereich erfolgen. Außerdem ist das System schnell einsatzbereit und flexibel in der Nutzung. Der Einstieg ins Fahrzeug-Koordinaten-system kann ohne spezielle Ausricht-Punkte, zum Beispiel über Freiformflächen, erfolgen, was den Messspezialisten eine deutlich höhere Flexibilität als mit einer stationären Messma-schine beschert. Des weiteren ist der Daten-Export von CAD (CATIA V5) schnell möglich und IST-Werte können mit SOLL-Werten über Datenmodelle rasch und einfach verglichen sowie ausgewertet werden. Die kürzlich erfolgte ‚Aufrüstung’ des Messsystems mit einem Dreibein-Stativ, einem Verlängerungssatz und speziellen Messsonden gibt den Messtechni-kern zukünftig noch erweiterte Möglichkeiten für Messungen.
„Der FaroArm hat unsere Erwartungen vollauf erfüllt: Wir konnten unsere Analysetätigkeit und -qualität verbessern und beschleunigen sowie Transparenz und Genauigkeit der Mess-ergebnisse in die Analyseberichte übertragen. Außerdem ermöglicht uns das Messsystem eine objektive Beurteilung der Bauteilsituation. Der Arm läuft sehr stabil und zuverlässig. Beeindruckt hat uns vor allem das leichte Handling des Titanium-Arms,“ zieht Martin Gut-mann ein positives Fazit.

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