DIN EN 1090-Zertifizierung leicht gemacht: Im bayerischen Metall-handwerk läuft die Informationskampagne auf Hochtouren

(PresseBox) (München, ) Ab Mitte kommenden Jahres wird voraussichtlich die DIN EN 1090-Norm verbindlich im deutschen Metallhandwerk eingeführt werden. Mit Informationsveranstaltungen, Musterhandbüchern und Formularen sorgen der Bundesverband Metall (BVM) und seine Landesverbände dafür, dass bei der Implementierung Sorgen völlig unangebracht sind. Rund 1500 Betriebsinhaber haben seit Januar 2011 schon an zentralen Treffen mit Fachreferenten teilgenommen. Vor wenigen Tagen erst wurden die Räumlichkeiten des neuen Aus- und Fortbildungszentrums der Metall-Innung München-Freising-Erding (ABZ) in Garching genutzt, um weitere 200 Vertreter von Mitgliedsunternehmen über die Neuerungen zu informieren.

Mit Nachdruck kümmern sich die Experten des BVM in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Institut für Bautechnik (DIBt) darum, die Einführung der DIN EN 1090 in den Mitgliedsbetrieben zu erleichtern. Was für die meisten größeren Betriebe geradezu Normalität geworden ist, sorgt in so manchem traditionell geprägten Kleinbetrieb noch für leichtes Unbehagen. Deshalb haben die Teilnehmer aller bisherigen Veranstaltungen konkrete Handlungsempfehlungen zur Umsetzung erhalten, die stets auf positive Resonanz stießen. In zahlreichen Fällen zeigte sich, dass die Einführung der Norm mit überschaubaren Veränderungen verbunden ist und sich die Kosten im Rahmen halten. Vielmehr herrschte bei vielen Teilnehmern rasch Einigkeit, dass die Neuerungen gerade in einem schwierigen Marktumfeld hilfreich seien. Durch die Zertifizierung müssen in den Betrieben klare Prozesse aufgesetzt werden, um im Alltag die Anforderungen zu bewältigen, die gerade im baurechtlichen Bereich ab Mitte 2012 verbindlich gelten. Für die Mitgliedsunternehmen, die heute noch keine Zertifizierung nach DIN EN 1090 besitzen, sind in Zukunft eine wenige Seiten umfassende Betriebsbeschreibung und zwei oder drei Formulare notwendig. Diese Formulare dienen primär für die laufende Dokumentation, für die Sicherheit am Bau, aber auch zur Absicherung der Unternehmen für den Fall, dass es zu Gewährleistungsproblemen kommt.

Bei der jüngsten Veranstaltung stand vor allem der bauaufsichtliche Bereich im Mittelpunkt. Rund 200 Mitgliedsunternehmen informierten sich über die neuesten Entwicklungen beim Schweißen. Dipl.-Ing. Frank Kania vom BVM und Metallbauermeister Armin Richter, als bereits nach DIN EN 1090 zertifizierter Kollege, illustrierten in drei Stunden anschaulich die Veränderungen.

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