Grüne Woche: Biogas zum Anfassen

Fachverband Biogas präsentiert Mini-Biogasanlage / Internationale Grüne Woche in Berlin mit Extra-Ausstellung zum Thema Bioenergie

(PresseBox) (Berlin, ) Auch in diesem Jahr ist der Fachverband Biogas e.V. auf der Internationalen Grünen Woche vom 20. bis 29. Januar in Berlin vertreten. In der "nature.tec"-Halle 5.2a erläutern die Mitarbeiter des Verbandes dem interessierten Publikum die Vorzüge der Biogasnutzung für die Energiewende und den Klimaschutz.

Die Internationale Grüne Woche (IGW) ist die weltweit größte Ausstellung der Land- und Ernährungswirtschaft und ein Magnet für Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet sowie der ganzen Welt. Das Thema Bioenergie und Biogas gewinnt in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung. "Aus Biogas kann nicht nur erneuerbarer Strom und Wärme produziert werden, sondern auch Kraftstoff für Erdgas-Kraftfahrzeuge", erläutert Dr. Claudius da Costa Gomez, Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas. "Die Vielseitigkeit und Speicherbarkeit des regenerativen Energieträgers Biogas wird helfen, die Herausforderungen der Energiewende in Deutschland zu meistern." Mit Biogasspeichern ausgerüstet, seien Biogasanlagen in der Lage, nicht nur zuverlässig achttausend Stunden im Jahr Strom ins Netz einzuspeisen, sondern vor allem auch dann, wenn Windkraft- und Photovoltaikanlagen nur wenig oder keinen Strom erzeugten. "Biogas ist also das Ausgleichselement in der erneuerbaren Energieerzeugung der Zukunft", so da Costa Gomez.

Am Stand 111 in der nature.tec-Halle erklärt der Fachverband Biogas anhand einer Miniatur-Biogasanlage dem interessierten Besucher, wie aus Gras, Energiepflanzen und Gülle erneuerbarer Strom, Wärme und Kraftstoff gewonnen werden. Dass die Energiepflanze Mais auch gut schmecken kann beweist die Popcornmaschine am Stand des Fachverbandes. Der Inhalt der handlichen Tüten, die an die Besucher verteilt werden, generiert beim Verzehr 486 Kilojoule - oder würde, vergoren in der Biogasanlage, eine 18 Watt Energiesparlampe zweieinhalb Stunden zum Leuchten bringen. Zahlreiche Informationsmaterialien laden darüber hinaus zur intensiven Beschäftigung mit dem Thema Biogas ein. Auch ausländische Gäste können sich mit der neu erschienenen Broschüre "Biogas can do it" einen umfassenden Überblick über die Potenziale von Biogas und die Funktionsweise von Biogasanlagen "Made in Germany" verschaffen.

Derzeit sind deutschlandweit rund 7.100 Biogasanlagen in Betrieb. Diese produzieren mit rund 18 Milliarden Kilowattstunden genug Strom, um damit über fünf Millionen Haushalte (knapp 13 Prozent der Privathaushalte in Deutschland) rund um die Uhr zu versorgen. Bei 66 dieser Anlagen wird das Gas nicht vor Ort in Strom und Wärme umgewandelt, sondern zu Biomethan mit Erdgasqualität aufbereitet. Dieses Biomethan wird ins Erdgasnetz eingespeist und kann zu jedem beliebigen Punkt im deutschen Gasnetz transportiert werden. Zum Beispiel können Erdgastankstellen mit dem regenerativen Biomethan beliefert werden oder Blockheizkraftwerke in Schulen, Schwimmbädern oder Krankenhäusern, die die entstehende Wärme optimal zur Beheizung nutzen.

Im Jahr 2011 verzeichnete die Grüne Woche 415.000 Besucher, die sich bei 1.632 Ausstellern aus 57 Ländern über die Themen Ernährung, Landwirtschaft, Gartenbau und Bioenergie informieren konnten. Damit ist die Internationale Grüne Woche bestens geeignet, Verbraucher an wichtige Themen, wie die Bioenergie, heranzuführen. Daneben bietet die Messe eine Plattform, um aktuelle Anliegen mit zahlreichen Politikern zu diskutieren.

Fachverband Biogas e.V.

Der Fachverband Biogas e.V. ist mit rund 4.600 Mitgliedern Europas größte Interessenvertretung der Biogas-Branche. Er vertritt bundesweit Hersteller, Anlagenbauer und landwirtschaftliche wie industrielle Biogasanlagenbetreiber. Die Biogas-Branche hat inzwischen über 40.000 Arbeitsplätze zumeist in ländlichen Regionen geschaffen.

www.biogas.org

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