Wer "Informatik" sagt muss auch "Weizenbaum" sagen

FH Lübeck und Universität Lübeck zeigen Dokumentarfilm „Weizenbaum. Rebel at Work“

(PresseBox) (Lübeck, ) Wer sich für Informatik interessiert, kommt an der Person von Joseph Weizenbaum nicht vorbei. Die Lebensgeschichte des Joseph Weizenbaum ist gleichzeitig ein Stück weit die Lebensgeschichte der Informatik, so die Botschaft der beiden Filmemacher/in Silvia Holzinger und Peter Haas, die das Portrait des Joseph Weizenbaum in einer filmischen Dokumentation erstellt haben.

Die Universität Lübeck, Prof. Dr. Till Tantau, Institut für Theoretische Informatik und die Fachhochschule Lübeck, Prof. Dr. Holger Hinrichs, Dekan Fachbereich Elektrotechnik & Informatik präsentieren diesen Dokumentarfilm gemeinsam am 19. Mai 2010 um 16.30 Uhr im Audimax am Mönkhofer Weg. Sie laden dazu alle Informatik-Interessierten auch außerhalb der Hochschulen herzlich ein. Die Filmemacher sind beide anwesend und stehen am Ende der Vorführung für eine Diskussion zur Verfügung. Der Film "Weizenbaum. Rebel at work" hat bereits an zahlreichen Hochschulen in Deutschland und Österreich mit äußerst positivem Echo Station gemacht.

Der 80minütige Dokumentarfilm porträtiert den deutschamerikanischen Informatikpionier und Gesellschaftskritiker Joseph Weizenbaum. In Berlin geboren, verließ Weizenbaum Deutschland 1936 und kehrte nach über 60 Jahren wieder zurück. Der Film ist zugleich die erzählte, persönliche Lebensreise des 85jährigen "Rebellen" und die Geschichte einer Jahrhunderterfindung, die des Computers.

Von Joseph Weizenbaum heißt es, er habe das Geschichtenerzählen in die Wissenschaft zurückgebracht. Im Film erzählt der alte Herr, der unter Informatikern zur Kultfigur geworden ist, sein Leben in Anekdoten und Exkursen. Er berichtet z. B., wie er zum Professor am renommierten Massachusetts Institute of Technology, dem MIT, ernannt wurde und wie es zu "ELIZA" kam, seinem wohl bekanntesten Beitrag auf dem Gebiet der Informatik. Weizenbaum wurde Professor auf Lebenszeit am MIT, als die Informatik gerade laufen lernte. Der Zuschauer erfährt auch sehr Persönliches über den Gesellschaftskritiker und nimmer müden Mahner.

Der Film ist ein Muss für alle, die sich für Informatik interessieren. "Mit unserem Digitalen Kino in der Hochschule knüpfen wir an eine alte Tradition an und verstehen uns als Kulturbrücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft!" so Silvia Holzinger und Peter Haas, die für den Film 2007 den Wolfgangvon-Kempelen-Preis für Informatikgeschichte erhielten.

Die Veranstaltung ist kostenfrei. Die Website zum Film bietet viele zusätzliche Materialen zum Download: www.ilmarefilm.org.

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